Teenage Zombie

Tonerkennbarkeit als führender Parameter, vielleicht auch Tonkontrollierbarkeit (Maurizio, Streichquartett): Untersuchung

Mazzocchi: ziemlich tolle Klangflächen, die er immer wieder einbaut, fast so eine Art Überwältigungsstrategie, aber auch die Zeit, die er sich für bestimmte Harmoniewechsel lässt, dadurch extrem klare Gliederung möglich. Natürlich auch epochentypisch. Dürfte auch mit der Akustik der damaligen Kirchen zu tun haben, funktioniert aber eben auch losgelöst davon, vielleicht sogar besser, weil unbeabsichtigt deutlicher. Vielleicht wäre es gar nicht so toll, wenn es Absicht wäre.

Back to Absicht

Gelb auf Weiß: Spiel mit der nicht lesbaren Schrift, reveal and hide, tut tatsächlich weh in den Augen, statische Anstrengung. Besonders lustig, wenn es dann faktisch und endgültig nicht lesbar ist, aber eben doch da steht.

I was once

Beethoven op. 132, Zweiter Satz: Oktavbewegungen als Instrumentation eines stehenden Klangs

1. Wiederholung
2. Variation
3. Verschiedenheit
4. Kontrast
5. Beziehungslosigkeit

Michael Thalheimers Inszenierung Liliom (Hamburg 2000) beginnt damit, dass der Darsteller der Titelfigur, Peter Kurth, etliche Minuten lang seitlich vor dem Vorhang steht und mit neutralem Ausdruck ins Publikum schaut und schließlich einige Male wie eine leblose Puppe mit den Armen schlenkert.

Orchestrierung von Schlägen zwischen Tonhaltigkeit und Tonlosigkeit, absoluter Klanglosigkeit, Halt, und Nachklang: Inszenierung des Tempos

I was a

Walked

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