Maurizio: Vielleicht Cyrus und Clayton in Material einbinden, so unverbundene Kontraste entstehen lassen? Wäre eine Möglichkeit zu nicht gestrichenen, nicht Tonhöhen-zentrierten Klängen zu kommen. Warum muss, warum sollte Material in einem Stück miteinander verbunden sein? Warum wäre abgeleitetes Material besser als neues Material?
Warum können wir das Gelingen und Misslingen bei anderen selbst dann erkennen, wenn wir von der Sache wenig oder keine Ahnung haben, unsere eigene Arbeit aber so schwer beurteilen?
Streichquartett: nur kurze, perkussive Klänge, wenn gehaltene Klänge, ausschließlich aus kurzen Klängen entwickeln, natürlich auch Knarzen als kurzer Klang, aber vor allem verschiedene Arten von Pizzicati, col legno Schlagen und Streichen, eher schnell als langsam, viele Oktaven, Quinten, Oberton-Verbindungen, sonst aber Gegenteil von Frequenzanalysen, aggressiv, aber nicht laut, holzig. 14‘. Grundtempo Viertel = 132? Am liebsten alles oder fast alles homorhythmisch, vielleicht auch annähernd alles auf den Schlag, quasi Orchestrierungen eines Schlags.
Wo würde es eigentlich wirklich WEHTUN in der Musik? Antichrist. Gibt es das überhaupt/kann es das geben? Es geht ja nicht um Verfahrensweisen, sondern um das Resultat.
Tut es weh, wenn es laut wird? Einfache Extreme sind viel zu leicht umzusetzen um erschrecken zu können.
HOLZ