Wenn es nur einen Schlag gibt, und der ist auf die Eins besetzt, gilt dann der gesamte Takt als besetzt? Das würde allerdings heißen, dass die Dauer der Schläge auch bei gleich bleibenden Takten ständig wechseln würde. Dabei geht es nicht um die Notation, sondern um das, was wirklich geschieht.
Wenn der letzte Schlag besetzt ist, ist der gesamte Takt besetzt. Allerdings: Jeden Schlag kann man teilen, und wenn der letzte Schlag geteilt wird, ist er nicht mehr der letzte. Die Frage ist also eigentlich: Wo genau ist der Klang zu Ende? Wo beginnt die Pause? Und es wäre komplett naiv anzunehmen, dass die Notation dies genau genug angeben kann. Es sei denn, man würde die Notation wirklich genau darauf hin ausrichten.
Anders gefragt: Wann ist ein Impuls zu Ende? Man kann ja nicht davon ausgehen, dass er keine Ausdehnung hat, bzw. dass seine Ausdehnung gegen Null geht.
Immer 16tel als Grundeinheit nehmen? Tempi müssten dann entsprechend angepasst werden.
Ist ein durchlöcherter, perforierter Klang EIN Klang oder MEHRERE Klänge? Wo schlägt EIN Klang in MEHRERE Klänge um? Ist es eine Frage der Absicht, der Kontrolierbarkeit? Wenn das Stück diese Fragen stellt, müssen sie auch beantwortet, oder zumindest behandelt werden.
Bezug auf durchgehenden Schlag und Verschiebungen gegen durchgehenden Schlag als wesentlicher Parameter der Eröffnungssequenz würden durch Taktwechsel verloren gehen. Heißt das, dass der durchgehende 4tel-Schlag so lange wie möglich beibehalten werden muss?
Letztlich natürlich die Frage, wohin die Reise gehen soll und welche Stationen wir auf dem Weg ansteuern. Warum fühlt es sich so falsch an, mit Unterteilungen/Proportionen zu arbeiten?
Man müsste vielleicht doch wissen, worauf der Fokus liegt, entscheiden, welcher Parameter der Führende ist.
7:4: Siebenmal auf die Vier. Beschleunigte Viertel herausschneiden.
Wiederholungen immer als metrische Schnitte.