Ich lebe auf einem amerikanischen College-Campus, mein Zimmer im Dormitorium ist direkt unter dem Dach, sehr niedrig, zeltförmig, ohne senkrechte Wände, wie ein Verschlag. Drei kleine Räume in einer Reihe hintereinander, nur durch Wandstutzen, nicht durch Türen voneinander getrennt. Es gibt eine Dusche direkt neben meinem Zimmer, ich gehe aber lieber in das Badehaus auf dem Campus. Neben dem Badehaus liegt ein Spielplatz mit Klettergerüst, ich versuche ohne Zuhilfenahme der Beine hochzuklettern, um meine Arme, vor allem aber meine Hände zu trainieren. Dann gehe ich in das Badehaus, merkwürdigerweise gibt es nur eine einzige Badewanne mit Duschvorhang, sonst keine Wascheinrichtungen. Die Wanne ist besetzt. Als ich wieder nachschaue, steigt mein Vorgänger gerade aus der Wanne. Er hat eine blaue Pumuckel-Frisur. Ich denke zuerst, er hätte eine Badekappe auf, weil die blauen Haare wie ein Plastikfell aussehen. Dann wird mir klar, dass es sich in Wirklichkeit um eine Wäscherin in blauem Reinigungskraft-Kittel handelt, die sich um nasse und bereits getrocknete, wahrscheinlich frisch gewaschene Handtücher kümmert. Ich drehe mich um und verstehe, dass ich in die Waschküche des Campus geraten bin. Hinter mir befinden sich metallene Arbeitsrampen, an denen vier oder fünf Wäscherinnen mit über ihre Haare gezogenen Plastikhauben stehen. Sie tragen die gleichen blauen Kittel wie die Frau mit den Handtüchern.