Palermo 1964/65: Interessant bei Objekten die Fläche so sehr zu betonen (und die Seiten einfach unbemalt zu lassen). Gleichzeitig das Holz mit Leinwand zu überziehen, um das Bildhafte noch zu verstärken. Farbauftrag/Farbauswahl/Eindruck hat zum Teil fast etwas von Alten Meistern – was eigentlich undenkbar weil verpönt und hier auch nur deswegen so überzeugend ist, weil es offensichtlich nicht Ziel der Arbeit war.
Palermo 1970: Interessant, das Holz in Leinwand zu verpacken (auch hier nur Bildfläche bemalt), aber auch nicht, und das dann gegeneinander zu setzen. Hier auch: Stückelung des Balkens.
Extrem persönlich ohne es darauf anzulegen. Lustigerweise spielen dann auch Hilfslinien eine Rolle, ob so gemeint oder nicht. Selbst Klebstreifen, und das wahrscheinlich absichtlich, da das gesamte Blatt signiert ist.
Das Trübe, Dunkle, Verwischte gegen das Klare, Helle, Strahlende. Farbschattierungen Alte Meister. Malen und aufkleben vs. aufkleben und malen.
Durchnummerieren: Folge – Geschichte – Dramaturgie
Palermo 1977: Lustig, wie das Weiß von der Wandfarbe fast nicht mehr zu unterscheiden ist. Keine Angst. Das Gerade und das Krumme.
Flipper: Super Idee, die Linien einfach wegzulassen, ein bisschen wie Spielhöllenblinken.
Siegel mit Rahmen.
Pinselspuren, trocken, feucht, einzelne Haare: Alte Meister. Taktilität. Gerade in Druckgraphik. Öl und Haare. Tizian. Scharlachrot.
Abreißblöcke. 1963/1976. Den Fehler nutzen. Schattierungen Tablettenbild. Gesättigte Linie. Bilderfolge Bandes Dessinées.
Dem Hintergrund beschmieren, um das Beschmieren zu isolieren.
Diptychon als Wechsel/Kippbild.
Und dann
Und dann
Und dann
Plötzlich
Umschlag vom einen Bild zum anderen Bild. Das Spontane vervielfältigen. Komplexität Wasserfarbe. Beherrschte, kontrollierte Spontaneität, GESEHEN.
Offensichtliche Komplexität übersehen, nicht beachtet. Hässlichkeit, Fehler, Anschluss.
Solange du da bist. Wenn du gehst, endet der Text.