Bei abstrakter/atonaler Musik eigentlich die Besetzung der Raum, die Möglichkeit und ihre Aussparung. Der Raum ist leerer, wenn zehn Instrumente nicht spielen als wenn nur eines nicht spielt. Der reale Raum ist vergleichsweise ziemlich banal.
Lustiges Problem bei nicht homogenen Besetzungen: Natürlich ist die Aufstellung auf der Bühne (oder auch im Gesamtraum) eine Art Theater, der Klang kann von hier kommen, von dort kommen, oder von überall gleichzeitig. Auf der anderen Seite, wenn nicht alle Instrumente, oder zumindest alle Instrumentengruppen gleich sind, lässt sich nie entscheiden, ob der Klang von dort kommt, weil er aus dieser Richtung kommen sollte, oder weil er von diesem Instrument gespielt werden sollte. Letztlich interessantes Ineinanderfließen von Klangfarbe und Klangrichtung, unentscheidbar, wenn die spezifische Klangfarbe nicht aus jeder Richtung hätte kommen können.