POST MORTEM

Niemand sagt, dass es leicht sein soll. Aber es muss auf irgendeiner Ebene eben doch Peng machen, das ist es. Es darf nicht NUR mühevoll sein. Und dazu macht ein vereinheitlichtes Konzept eben doch Sinn. Das AUSDENKEN hat so etwas leicht Widerwärtiges: Dass man sich fragt, was man will, und das dann auch macht/ausführt. Ist halt nicht gerade das, was man Überraschung nennt. Und ist überhaupt nicht KALT. Vorschrift, auch unsinnig: Bitte ausführen.

Vernünftig sein/Zusammenpassen: Einerseits bescheuert, andererseits könnte es bei bestimmten Anforderungen die einzige Möglichkeit sein, überhaupt etwas zustandezubekommen. Bestimmte Dinge KÖNNEN halt nicht zufällig aufeinandertreffen, weil sie unausführbar sind. Also müssen sie von vornherein vermieden/verhindert werden. Regeln könnten da nützlich sein. Nur: Ab einem gewissen Grad von Komplexität der Aufgabe müssen die Regeln notwendigerweise so kompliziert werden, dass sie als Regeln nichts mehr taugen. Regel sollen ja vereinfachen, Entscheidungsprozesse verkürzen, nicht einfach nur die Sachlage beschreiben.

Mal wieder so eine Frage: Gefällt es mir nicht, weil ich nicht weiterkomme, oder komme ich nicht weiter, weil es mir nicht gefällt? Arbeite ich schlecht, weil ich deprimiert bin, oder bin ich deprimiert, weil ich schlecht arbeite?

Dynamik an Spieltechnik koppeln: Macht Sinn, ist aber verdammt spießig.

Das Ausdenken möglichst verhindern.

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