Das ist ja wohl ein Witz!

Man kann ja eigentlich nicht ernsthaft bezweifeln, dass es wichtig ist, dass sich Leute innerhalb der Gesellschaft für bestimmte Ziele, die allgemein akzeptiert werden, einsetzen, im Zweifelsfall eben auch ehrenamtlich. Warum wirkt es dann so lächerlich, wenn diese Personen in ihrer Aufgabe völlig aufgehen und sie ohne jede Distanz zum Mittelpunkt ihres Lebens machen? Vielleicht einfach, weil es falsch ist, weil eine solche Aufgabe nicht der Mittelpunkt Deines Lebens sein kann. Gleichzeitig kann man aber nur mit dieser völligen Auflösung seiner eigenen Person in der Sache bestimmte Dinge gesellschaftlich durchsetzen. Insofern ist diese Form der Zweckidotie unbedingt notwendig, um Dinge zu verändern. Eines der Probleme dabei ist sicherlich, dass man natürlich immer, zu jedem Zeitpunkt, fragen muss, ob das, was man macht, sinnvoll ist. Man kann nicht einmal entscheiden, dies mache ich, und von da an blind durch die Gegend rennen und alles dem einmal definierten Ziel unterordnen. So eine Art Soldatengehorsam sich selbst gegenüber.

Dialog der Woche:

– Lass dich doch nicht so gehen.
– Es ist so heiß hier.
– Dann geh wenigstens aus dem Bild.

– Kolik ist fertig.
– Ooops! Wie das denn?
– Weiß auch nicht. So halt.

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