Schnelligkeit: Nicht nur Schnelligkeit im schnellen Wechsel von verschiedenen Aktionen, sondern auch Schnelligkeit im Sinne von viel vom Gleichen. Dass eine bestimmte Art von Material in einen so engen Zeitrahmen gepresst wird, dass die vielleicht in einem normalen Zeitrahmen ohne Schwierigkeiten ausführbare Handlung gerade noch/gerade nicht mehr ausführbar wird, und sich dadurch nicht auskomponierbare, aber kalkulierbare Ungenaugkeiten einschleichen. Oder dass die resultierende Ergebnisabfolge sich so schnell bewegt, dass sie gerade noch/gerade nicht mehr nachvollzogen werden kann, und sich dadurch eine Ungenauigkeit in der Wahrnehmung ergibt, gleich ob die Ausführung genau oder ungenau ist. Im Wesentlichen: Schneller spielen, als man hören kann. Die Ohren überholen. So dass sich die Ohren im Überholtsein/Überholtwerden einrichten müssen.
Das wäre doch echt schön, oder etwa nicht?
Dazu gehört auch: Die zu schnelle Figur als EINEN Baustein zu betrachten, ein in sich geschlossenes Bruchstück, das nicht weiter aufgespalten werden kann. D.h. die Bewegung nicht als zusammengesetzt, sondern als einfach behandeln, auch wenn die Notation das Gegenteil suggeriert. (Smithson/Matta-Clark)
Irgendwann schreibt man’s dann halt auf.