Alinea: Absolute Zartheit. Gespinst, quasi nicht vorhanden. Gewebefaden, ins Leere gezogen. Hässlichkeit der Fragilität. Abfall, Dreck, Staub, Spinnenweben.
Es hatte zu lange keine Bedeutung mehr gehabt.
Reim: Unmittelbare Überprüfbarkeit.
Das könnte übrigens ein wesentliches Merkmal des Zwanzigsten Jahrhunderts sein: Ständiger und systematischer Entzug der Überprüfbarkeit. Immer, wenn Du denkst, Du hast verstanden, was ich mache, ändere ich die Regeln. Was Du verstehst, kann nicht gut sein. In diesem Sinne wäre der konventionelle Roman definitiv nicht Zwanzigstes Jahrhundert. Und man könnte sage, Film wollte nie Zwanzigstes Jahrhundert sein. Wollte eher das Neunzehnte Jahrhundert in eine neue Technik überführen. Und was macht das Einundzwanzigste? Sagt es: Bitte versteh mich? Ich will auch ganz brav sein. – Wie versteckt man Unverständlichkeit?
Traum-Archetyp: Raum hinter dem Raum, Welt hinter der Welt, die offen sichtbaren, bekannten Vorgänge sind nur eine Fassade für die eigentliche Mechanik der Welt. Fließender, anstrengungsloser Übergang.
Flunkern: Dann passt’s besser. Viel besser.
Pieps-Elektronik: DJ Rashad, Drums Please