Da müsste man ja bescheuert sein, wenn man keine Angst hätte.
Keine Angst: Wenn es ohnehin jederzeit zu Ende sein kann, wo ist dann das Problem?
Es müsste doch auch so/hier/überall gehen, es sollte eigentlich keinen Ort geben, an dem man nicht leben kann/will.
Blackoutbeach/Blues Trip: Muss man nicht mögen, ist aber überragend gesungen, besonders, wenn man die Details wörtlich nimmt.
Bizarre Tendenz, Dinge verschlampen zu lassen, wenn etwas zu Ende geht. Als ob es nur darum gegangen wäre, einen Schein aufrecht zu erhalten, der nun keine Rolle mehr spielt.
Auf der anderen Seite könnte es natürlich auch Sinn machen, seine Kräfte zu schonen und sich auf etwas Neues vorzubereiten. Es könnte ja tatsächlich sein, dass Ordnung, Zustand, Fähigkeiten nur für die aktuelle Situation relevant sind und bald keine Rolle mehr spielen werden. Warum sie dann weiter mühsam am Leben erhalten? Und wenn sie doch wieder relevant werden sollten, könnten sie ja wieder hergestellt werden. Also Status Quo nur so lange aufrecht erhalten, wie sicher ist, dass man ihn auch in Zukunft brauchen kann.