Unverschämt verschmiert.
Verwischen als Bewegung und Verwischen als Ungenauigkeit, Andeutung.
Craquelé wie Signatur im Hintergrund, extreme Ungenauigkeit im Vordergrund.
Zum Teil wirklich krass unscharf, fast ein bisschen vulgär-aggressiv: Portrait d’homme, Rom
Mazo im Prinzip perfekte technische Kopie seines Schwiegervaters. Man kann das also lernen – und verlernen, denn manches ist dann wieder grauenhaft misslungen.
Die eigene Krakelee kopieren – und kopieren lassen. Auch ein geiler Schachzug. Quasi Christopher Wool.
Das flüchtige, kaum hörbare, schnell vorübergehende, innerhalb eines im Grunde sehr handfesten, fast überdeutlichen Gerüstes: erstaunlich, dass das so wahnsinnig gut funktioniert.
Fühlen sie sich wohl?
Ja, es geht mir sehr gut.
Prima.