S2M Revision:
– Glissandogesten verkürzen: JA
– irrationale Takte einfügen (Terzette): VIELLEICHT
– ursprüngliche Planung (Terzette/Duette) zu Ende führen: UNBEDINGT
– Kontinuität aufbrechen, möglicherweise einfach Textzeilen trennen (Duette): JA
– Dynamik verdeutlichen/verschärfen (Notation und Ausführung): WAHRSCHEINLICH
– entweder Verhältnis Klang-Pause durch irrationale Takte aufbrechen, oder Fermaten auf Pausen setzen, auf jeden Fall einfachen Rhythmus stören (Terzette): MÖGLICHERWEISE
– formale Akzente, die das Stück auch dann lesbar machen, wenn die Aufführung im Detail scheitert: UNBEDINGT
– Obertonklänge und obertonartige Klänge streichen, komplett oder annähernd komplett; wenn Obertonklänge, dann als formale Signale einsetzen: NEIN – STATTDESSEN ÜBERARBEITEN, DIE EIGENTLICHE KLANGLICHE INTENTION DEUTLICH MACHEN
– leere Zeilen innerhalb der Abschnitte nicht ausblenden: JA
– nochmal alles durchprobieren und verständlicher machen (Text-Rhythmus-Tonhöhen-Relation), nochmal testen und ausformulieren: JA
– zweites Terzett Tutti: NEIN
– keine eigenen rhythmischen Werte für Anfangsschleifer: NEIN
– insgesamt weniger schematisch arbeiten – ich wollte das Stück ja so formalistisch wie möglich angehen, aber offensichtlich geht der Gegensatz zwischen formaler Anlage und Detailexpression so nicht wirklich auf: DOCH
– und Kardinalfrage, ob es überhaupt mit klassischen Instrumenten/klassischen Sängern geht – es muss gehen, es gibt keine realistische Alternative: ALSO JA
Interessant, wie wenig solche Notizen ihre Idee wirklich festhalten können. Wenn man dann vor dem Stück steht, hat die reale Situation nur noch sehr wenig mit den Gedanken, die man sich vorab gemacht hat, zu tun. Und zwar auch dann, wenn man nicht in eine Art Arbeitspanik fällt. Man sieht tatsächlich erst im Moment der Ausführung, ob eine Idee trägt oder nicht. Und das ist dann der Moment, in dem man vermutlich sogar sinnvollerweise in eine Art Entscheidungssturm kommt. Wenn das nicht geht, geht das? Geht das? Geht das? Man hat das Gefühl, dass wirklich sehr schnell entschieden werden muss, was als nächsten geschehen soll. Dass es nicht gut wäre, länger zu warten.
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