… and then you wait …

Falsett + Strohbass: Please do it!

Kadai Chana

Problem: Alles was über Träume/Pläne hinausgeht, ist letztlich banal/langweilig. Scheitert an der Banalität des Alltäglichen. Die vielen Hindernisse, die es sich eigentlich nicht lohnt zu überwinden.

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Rhythmus 
Rahmen

Schönheit: Einem etablierten Schönheitsideal folgen und dabei ein neues Schönheitsideal erfinden, unabsichtlich und unbewusst. Des Demonas.

There is no way it could feel worse.

Zimmermann: Ganz interessant, wie wenig das funktioniert, wenn die Tonbewegung nie einrastet, sich nie wirklich in etwas verbeißt, sondern letztlich alles nur anreißt, darüber hinweggleitet.

Ein komplett normaler Typ, der komplett normal aussieht und eine komplett normale Frisur hat, aber dann 5 Minuten in der Umkleide vor dem Spiegel steht um sich zu frisieren. Nicht übel.

Satie-Rekonstruktion, negatives Arpeggio, rätselhafte Atmosphäre, Ernst ist von den Vortragsanweisungen genervt, Rebecca wiederholt nach der Premiere immer wieder, DAS KANN MAN DOCH NICHT MACHEN, bis alle anderen ebenfalls genervt sind. Bei der Premierenfeier wird eine Jubiläumsbox vorgestellt, eine kofferartige Schachtel, vollgepackt mit kleinen, geschenkartigen Päckchen, zum Teil mit Banderolen, die die Box exakt bis an den Rand füllen, von denen aber niemand weiß, was sie beinhalten. Alles ziemlich schwer, fühlt sich wie Süßigkeiten an, ist es aber mit ziemlicher Sicherheit nicht. Das Stück läuft weiter, Rebecca regt sich immer weiter auf, bis sie es schließlich ausmacht und etwas anderes auflegt, eine ziemlich müde Tanzmusik, generischer Dubtechno.

Plötzlich wollen alle um jeden Preis nützliche Mitglieder der Gesellschaft sein – ist da nicht irgendetwas oberfaul?

to get a life, please wait 09 minutes 08 seconds

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