Facebook-Konformismus: Ich habe nichts zu verbergen. Äh, hallo? Klar habe ich etwas zu verbergen. Nur ein Ultrakonformist hat nichts zu verbergen. Deswegen bewegt sich die gesamte Facebook-Konversation ja auch immer ganz eng im Bereich des in der jeweiligen Gruppe erlaubten/gerne gesehenen. Keinerlei Ausfälle, weil es keine Ausfälle geben darf. Letztlich eine reine Bestätigungsmaschine, sonst nichts. Deshalb vermutlich auch so erfolgreich. Ich glaube nicht, dass es größeren Konformitätsdruck geben kann.
Und wenn man etwas daraus machte? Wenn man es nicht einfach ertrüge, sondern schaute, wie man es auf eine andere Ebene bringen kann? Nicht mehr peinlich berührt sein, wenn etwas Unangenehmes passiert, sondern es herausfordern, damit arbeiten, zum täglichen Umgangston machen. Aggressivität.
ME ist im Grunde eine Art Autoverkäufer. Und da das Auto, das er verkauft, nicht besonders gut ist, braucht es eben ein besonders aggressives Marketing (BBoM). Sind wir nicht alle irgendwie Autoverkäufer? Nee, sind wir nicht.
Extrem schnelle Akkordbrechungen, Arpeggi oder statische/kontinuierliche Figuren
The Sound of Disco: Hat ja bei aller Intimität/Sexiness auch etwas extrem Unnahbares in seiner Künstlichkeit, alles in Großaufnahme, aber in einer Welt, die ganz weit weg ist. Überlebensgroß. Ikonen sind unsterblich.