Die Irre: Ist lustigerweise wirklich viel interessanter als normale, vernünftige Sprache. Merkt man schon allein an der Sprachmelodie. Als ob Vernunft da vor allem Standardisierung wäre.
Raum als Instrument, und zwar besonders einer, der sich nicht dafür eignet, und dadurch dann vielleicht besonders geeignet ist.
Steve Locke, Three Deliberate Grays for Freddie (A Memorial for Freddie Gray): Was ist das denn genau, was wir da sehen? Drei Farbflächen, deren exakter Farbton jeweils dem Farbdurchschnitt eines von drei Fotos des 2015 in Polizeigewalt gestorbenen Schwarzen Freddie Gray entspricht. Das Werk ist offensichtlich erst einmal ein Angriff auf den abstrakten Modernismus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Bedeutung über das Werk hinaus entweder grundsätzlich vermied oder absichtlich im Vagen hielt. Kann man aus der merkwürdigen Farbauswahl schließen, dass die Farben irgendetwas über sich selbst hinaus aussagen müssen? Im Endeffekt, und ich bin sicher, dass dies der Aspekt ist, der von Locke am wenigsten intendiert ist, könnte man das Werk aber auch als Memento mori lesen: Dass von uns nichts übrig bleibt, als im besten Fall drei Farbtöne, die nicht das geringste über das aussagen, was wir gewesen sind.
Einen Raben gestreichelt.
Es gibt keine verfügbare Schönheit, sorry.
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surreal friedlich
Ja, sie wollen dass ich falle…
Nie wieder Miracoli.
Schade, dass man alles vergessen wird.