Lustig, Klänge, die man wiedererkennt, die man aber selten bewusst wahrnimmt, z.B. das Klopfen auf Putz, das meistens ziemlich hohl klingt, als ob eine dünne Schicht Luft zwischen Putz und Wand liegen würde – was manchmal ja stimmt, wenn der Putz anfängt sich abzulösen, meistens aber nicht – nehme ich zumindest an.
Ganz interessant, wieviele Bilder es inzwischen gibt, in denen die Zubereitung von Essen mit Töten oder Mord in Verbindung gebracht wird. Wenn man sich die Vorgänge genau anschaut, haben sie tatsächlich eine gewisse Grausamkeit an sich. Und das betrifft beileibe nicht nur tierische Produkte – vielleicht sogar im Gegenteil: Es sieht halt schon ziemlich fies aus, wenn man eine Paprika der Länge nach aufschlitzt und in kleine Stücke schneidet. Prachtvolles Meucheln.
Of course I always live in fear, how could I not to? How could it be otherwise?
1. 방탄소년단 (BTS): Love Yourself 轉 ‚Tear’
2. Haiyti: Montenegro Zero
3. J Balvin: Vibras
4. JPEGMAFIA: Veteran
5. Low: Double Negative
6. Zuli: Terminal
7. Kelman Duran: 13t Month
8. Joey Purp: QUARTERTHING
9. Rosalía: El Mal Querer
10. Graham Lambkin: No Better No Worse (Vol 1)
11. Popcaan: Forever
12. A.G. Cook: Hollywood Ambient
13. Father: Awful Swim
14. Klein: cc EP
15. Playboi Carti: Die Lit
16. Hermit & The Recluse: Orpheus vs. The Sirens
17. Westside Gunn: Supreme Blientele
18. BlocBoy JB: Simi
19. Pablo’s Eye: Spring Break
20. Ms Banks: The Coldest Winter Ever
21. XXXTENTACION: ?
22. Blood Orange: Negro Swan
23. Pusha-T: Daytona
24. Amine: ONEPOINTFIVE
25. Tirzah: Devotion
26. Nicki Minaj: Queen
27. Marissa Nadler: For My Crimes
28. Leikeli47: Acrylic
29. Rian Treanor: RAVEDIT
30. Earl Sweatshirt: Some Rap Songs
31. Evitceles: Anuket
32. Elysia Crampton: Elysia Crampton
33. Roc Marciano: Behold A Dark Horse
34. Clara!: Reggaetoneras 3
35. Lykke Li: So Sad So Sexy
36. Doja Cat: Amala
37. Young Dolph: Role Model
38. The Armed: Only Love
39. Meyers: Struggle Artists
40. Tinashe: Joyride
41. Joan of Arc: 1984
42. The Caretaker: Everywhere At The End Of Time – Stage 4
43. Alex Zhang Hungtai: Divine Weight
44. Tierra Whack: Whack World
45. Kanye West, Kid Cudi: KIDS SEE GHOSTS
46. Acre: Hollow Body
47. Roc Marciano: Rosebudd’s Revenge 2: The Bitter Dose
48. Post Malone: beerbongs & bentleys
49. Bambu: Exrcising A Demon | Article I | A Few Left
50. U.S. Girls: In a Poem Unlimited
51. Xzavier Stone: POINTCLOUDS 2
52. Denzel Curry: TA1300
53. James ‘Creole’ Thomas: Omas Sextet
54. Hannah Diamond: Soon I won’t see you at all
55. Aisha Devi: DNA Feelings
56. Varg: Nordic Flora Series Pt.4, Techno Music
57. Cholula Dans Division: Heavenly Sounds in Lo-fi Vol.1
58. Zaumne: Emo Dub
59. EQ Why & Traxman: WhyTrax
60. Second Woman: Instant / Apart
61. Smino: NØIR
62. Matthewdavid: Time Flying Beats
63. Janek Schaefer: What Light There Is Tells Us Nothing
64. Blood Room & TANS: LENZ
65. Teresa Winter: What The Night Is For
66. Gacha Bakradze: Word Color
67. Cecilia: Adoration
68. Der Kindestod: God As Daddy the Deranged
69. Priscilla Renea: Coloured
70. Pink Siifu: ensley
71. xin: To Shock the Sky and Shake the Earth
72. John Tilbury / Keith Rowe / Kjell Bjorgeengen: Sissel
73. Marianne Faithfull: Negative Capability
74. Lukah: „Chickenwire”
75. Carola Baer: The Story Of Valerie
76. anemone: anemone
77. City Girls: Girl Code
78. Kane Brown: Experiment
79. Kelman Duran: DC I
80. Jay Bolotin: No One Seems to Notice That It’s Raining (Previously Unreleased Recordings 1970-75)
81. NAO: Saturn
82. Kelman Duran & Asha Mirr: DISPLAY 009/010
83. Senyawa: Sujud
84. Shoeg: Container
85. Ian Isiah: Shugga Sextape (Vol. 1)
86. Hilary Woods: Colt
87. Maria w Horn: Kontrapoetik
88. Thou: Magus
89. Gel: Drama Tools
90. Gemini Sisters: Gemini Sisters
91. Kaia Kater: Grenades
92. Georgie McVicar: Failure to Meet Repayments Could Result in One (or
more) of the Following Being Actioned Against You
93. Strict Nurse: Erratic
94. Kodak Black: Heart Break Kodak
95. Raime: We Can’t Be That Far from the Beginning
96. Drake: Scorpion
97. DJ Playstation: 1984 EP
98. RetcH: After The Verdict
99. Oneohtrix Point Never: The Station
100. I Gst Sudarsana: GAYATRI MANTRAM
Auf den ersten Blick schlappes Jahr, viele faule Witze. Klingt sehr erschöpft. Kann mich komischerweise nicht wirklich daran erinnern, wie sich das angefühlt hat. Awful Records so ein bisschen das Sprachrohr des Jahres: Knallig, gut gemacht, gleichzeitig aber auch demonstrativ lässig und antikonventionell. Irgendwie hat dann anscheinend alles in das Jahr hineingepasst, wie eine Art Limbo, in dem alles geht. Merkwürdig ist normal. Den Sack gerade nicht zumachen ist eben manchmal auch eine gute Idee. Die Härte des vergangenen Jahres einer eigenartigen Lockerheit gewichen. Geht Alles. Als ob es uns das sagen wollte.
Zu entspannt ist nicht gut, zu angespannt auch nicht: Beide Haltungen haben im Grunde das gleiche Problem: Dass man glaubt, etwas zu besitzen, an etwas festhalten zu können, was aber faktisch nicht funktioniert. Es ist hörbar eine feste Haltung, also eine Pose, und nicht etwas, das erarbeitet ist. Dazu gehört auch der zu deutliche Bezug auf ein Genre.
Die wirklich guten Platten dann ziemliche Hämmer. Auch tatsächlich etwas Neues. Und überhaupt nicht von den Akteuren, von denen man es erwartet hätte. Eigentlich toll, wenn man ehrlich ist. Möglicherweise war das dann sogar ein richtig gutes Popjahr. Am Ende unglaublich viel interessante Musik. Man weiß gar nicht, was man rauswerfen soll aus der Liste, wirklich schwer runterzukürzen auf 100 Nummern. Unfassbar viel Hip Hop, keine Ahnung, wie das geht. Wirklich erstaunlich. Ist offensichtlich das Genre selbst, das hier trägt.
einfach weglachen
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