Geschäft, Geschäft, Geschäft.

Förg: Ziemlich schweigsame Bilder. Hängen im Grunde einfach so da. Ein bisschen vorgeschichtlich fast. Interessante Form des immer weiter machens. Sowas entspannt unermüdliches. Und des Nicht-Ausdrucks. Einfach mal pinseln. Eher vermeiden als machen, bei aller Aktivität. Bin ja übrigens der einzige, der sich das genau anschaut. Weil es eben wirklich so ausdruckslos ist. Die Bilder laden quasi zum Vorbeilaufen ein. Wenn es Absicht wäre, eigentlich eine geile Einstellung. Bitte keine Aufmerksamkeit. Alles könnte auch einfach so sein. Ohne dass das in irgendeiner Weise betont würde. Das Pinseln an sich scheint einen Wert zu haben. Einfach, dass etwas angestrichen wird. Eher Mühe geben, dass es normal aussieht, als dass es nach etwas besonderem aussieht. Wandbild = Deckenbild. Oh, what the fuck is that? Ein Football-Ei oder ein Helm? Fleischfarbe scheint tatsächlich immer für Fleisch zu stehen, was eine lustige Form von nicht vorhandener Gegenständlichkeit erzeugt. Auch lustig, wenn es dann plötzlich nicht für Fleisch zu stehen scheint, genauso deutlich nein wie vorher ja. Gelbfleischfarben vs. Rosafleischfarben. Oh, ein fleischfarbener Teppich! Und zwei fleischfarbene Gestalten sind ja dann wohl zwei Körper, right? Drei: Vater, Mutter, Kind, oder was? Ziemlich eindeutig offen für den Ausstellungsort. Durchlässig. Und still. Vielleicht sowas wie antipathetisch nüchtern? Ika und Spiegel. Glashaut Bauhaus. Vergilbte Leinwand, Antileinwand. Lustig sich dann ausgerechnet an Clifford Still abzuarbeiten, dem pathetischsten Maler der 20. Jahrhunderts. Oder deswegen?

Metahaven. Verschiebt sich der Text gegen das Bild? Wäre eine coole Idee.

Mein geliebter Donald Judd. Auch toll.

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