HURT

2 falsche Taschen zusammensetzen, z.B. KKH und KDW in der Mitte durchschneiden und zusammennähen. Passen überhaupt nicht und könnten genau deswegen interessant sein.

Crescendi/Decrescendi auf einfachen Pulswiederholungen (Yssue, Doesn’t Mean Alive).

Morsen auf vollgedämpfter Saite, sehr schnell, sehr flexibel, letztlich ziemlich elegant, angenehm mechanisch.

Das totale Low-Fi-Stück, Tonhöhen spielen überhaupt keine Rolle, ein bisschen wie Saturn A: Bogen auf Griffbrett, oder zwischen Griffbrett und Steg schlagen, Instrument darf/kann kaputt gehen, einerseits Holz auf Holz/Helligkeit, andererseits Resttonhöhen zwischen Steg und Griffbrett, quasi Barre-Griff.

Dann wirklich alla chitarra, 4 Fingernägel oder Daumenfleisch, Fingernägel-Glissando (mit linker Hand), perfekter Ersatz für Tsuruta-Glissando.

Und natürlich alles krass perkussiv/brutal, und damit wirklich nahe an der Biwa.

Also ganz viel Geräusch, viel undefinierte, eher als Geräusch, als als Ton wahrgenommene Tonhöhe, und wenig echte Tonhöhe, bleibt quasi Ausnahme, meistens auf Es, die schweren Einleitungsakkorde.

Sowas wie rohe Energie, einerseits Körpereinsatz, andererseits Materialeinsatz (quasi breaking point, auch da wo das tatsächlich nicht der Fall ist).

Verstärkung/Tonabnehmer hilft da natürlich extrem, den Klang zu brutalisieren.

Bei Es-B-Verbindungen Bratsche/Violine abwechseln? Oder besser zwischen zwei Saiten wechseln?

Jetzt: Alles so roh wie möglich.

Comments Off on HURT

Filed under Schlachten 1: Arie, Schlachten 1: Arie (Bad Vibes Version)

Comments are closed.