ich – der gefrorene Sturm

Fängt jetzt erst das richtige Stück an?

Wie kann man schnelle Repetitionen vereinzeln?

Extremer Gegensatz, wenn ich das richtig sehe.

Oder eben ein Klang, ein einziger Klang, der aufgebaut/erhalten wird.

Melodie ist böse, sehe ich das richtig?

Und dann gibt es natürlich noch die instrumentale Facette, was machen die Instrumente, wie klingen sie, was für eine klangliche Geste führen sie aus (z.B. einfach nur Ticken). Lautstärke, klar, Lautstärke spielt dann auch eine Riesenrolle.

Keine Übergänge. Übergänge vermeiden. Nicht unmittelbar aufeinander folgen lassen.

Man könnte natürlich auch einfach die Gesamtgeste isolieren, sozusagen einen Übergang, eine Steigerung bringen, und dann kommt nichts, oder es geht immer weiter mit dem gleichen Material ohne die erwartete Veränderung. Das könnte tatsächlich auch eine Möglichkeit sein, die Geste zu bewahren, aber die unschöne Folgerichtigkeit zu vermeiden. Der tonale Schwung würde dann wegfallen.

Jeden einzelnen Impuls anreißen, nichts integrieren/durchlaufen lassen. Keine Selbstverständlichkeit. Mühe.

Z.B. auch kurzes Crescendo + Abstoppen als Isolationsgeste benutzen.

Ja, man könnte sagen, aus dem Zusammenhang gerissen ist das Narrativ ziemlich scheußlich mit seinen Anschlüssen und Auflösungen, Frage und Antwort-Strukturen.

Das größte Problem könnten tatsächlich die metrischen Anschlüsse sein.

Kurze Gefühlsausbrüche, fast im gleichen Augenblick wieder unter Beobachtung und damit zumindest Halbkontrolle.

Alles in Es – what an idiot! Auf jeden Fall müssen die kleinen Sekunden weg, sonst geht es gar nicht. Also das A/Bb vor allem.

Keine Modulationen! Definitiv nicht. Alles in Es, basta.

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