indulge

Ich fürchte, die Nebennoten müssen alle als kurze Vorschläge notiert werden, sonst ist einfach nicht verständlich, wie die Musik funktioniert. Die Nebennoten geraten zu sehr auf die gleiche Ebene wie die Hauptnoten.

Problem Glissandi: Es gibt in Sibelius keine Glissandi zu einem Vorschlag hin, d.h. Vorschläge, die einen liegenden Ton unterbrechen, können nicht als durchlaufendes Glissando notiert werden. Das wäre vielleicht zu verschmerzen, aber noch größeres Problem: Es gibt in Sibelius keine Vorschläge am Taktende, sie werden immer in den nächsten Takt, vor die nächste Note oder die nächste Pause gezogen. D.h. man kann einen Ton nicht mit einer Art Endwischen abschließen. Echtes Problem, rhythmisch ausnotiert wird das überbetont und als eigener rhythmischer Wert tendenziell irreführend. Möglicherweise nicht lösbar.

Winziges, aber ernstzunehmendes Problem: Wenn es dann plötzlich ZU einfach aussieht, wenn die Notengraphik nicht mehr darstellt, was die Musik eigentlich leisten soll. Man könnte sagen, das ist genau richtig so, es kommt darauf, was in der Aufführung geschieht, nicht, was auf dem Papier steht. Man könnte aber auch sagen, dass die Notation in irgendeiner Weise die Expressivität der Musik darstellen muss, um als Notation zu funktionieren.

Silben immer trennen, in eigene Takte aufteilen: Hilft das? Für die kompositorische Arbeit bestimmt, für die Transkription wahrscheinlich eher nicht.

Oder die Taktschwerpunkte doch ausnotieren, z.B. als Akzente?

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Filed under Gesang, Methode, Schlachten 1: Arie

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