Rückschläge – ziemlich bescheuerte Erzählung. Interessant, dass diese Art von Narrativ zumindest im Moment überhaupt nicht mehr funktioniert. Frage wäre, warum nicht. Weil die ganze Epoche ein gigantischer Rückschlag ist und es darum lächerlich ist, von einzelnen Rückschlägen zu sprechen? Weil auch die kleinen Fortschritte sich tatsächlich wie Rückschläge anfühlen, weil sie die Gesamtsituation noch mehr in den Lockdown fahren? Insgesamt jedenfalls extrem freudlos und hysterisch. Für welchen Fortschritt soll es da einen Rückschlag geben?
Klarheit. Ziemlich grauenhaftes Rumgedruckse überall. Man fragt sich, wo die eigentliche Arbeit getan wird. Wo sich tatsächlich etwas bewegt.
“The tenderness of a folk song does not arise only from nostalgia about how wonderful everything is back home,” the feminist theologian Wendy Farley once wrote. “Whatever the particularities from which this nostalgic longing arises, it continues to wound our hearts because it is also nostalgia for something no one has ever experienced.” In handed-down tunes, she recognized “desire’s refusal to accept the limitations of life.”
Taste/Saite: Stereoeffekt
Alles, alle Effekte, durchgehend total übersteuern, so dass die Instrumente nur noch der Auslöser von einem merkwürdigen Lärm sind, der rein optisch-zeitlich mit ihnen synchronisiert ist, aber sonst nicht mehr erahnen lässt, was seine akustische Grundlage ist. Vielleicht wie der Caretaker. Muss dann natürlich alles viel lauter sein als die akustischen Klänge. Dann könnte auch der Sänger singen wie er will, letztlich, eine gewisse Grobheit könnte dann sogar nützlich sein. Das wäre doch eigentlich Elektronik: Wenn die akustischen Klänge vernichtet würden. Fände ich viel interessanter, als ein vorsichtiges Zusammenspiel von Instrumenten und Elektronik. Wie eine dicke, undurchdringliche, schwarze Rauchwolke, die sich über die Instrumente legt.
islamistische Vergeltungsreligiosität
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