Die brutale Wahrheit des Werkes ist, dass es keine Kopie ist.
Der ernste Beweggrund des Werkes ist der Sprung vom Bild zum Konzept.
Die Dynamik des Werkes besteht darin, dass es die Repräsentation hinauswirft.
Ich bin kein Appropriationist, und zwar was Intention und Bedeutung betrifft. Die Arbeit kann nicht im Diskurs der Reproduktion angesiedelt werden. Ich mache keine Kopien, zolle keinen Tribut, indem ich sage, jeder kann es tun, und glaube ganz sicher nicht, dass jeder Kunst haben oder verstehen soll. Ich spreche über Macht und Autonomie des Originals und die Kraft und Dominanz von Kunst.
Aber nicht doch! Meine Arbeit ist voller Substanz und Leidenschaft. Sie basiert übrigens auf intuitivem Wissen, das den geistigen Funken auslöst.
Evans, David (Hrsg.): Appropriation, Documents of Contemporary Art, London/Cambridge 2009
Osterwold, Tilman: Sturtevant, München/Stuttgart 1992
Rebbelmund, Romana; Appropriation Art, Die Kopie als Kunstform im 20. Jahrhundert, Frankfurt/Main 1999
Sturtevant, Elaine: Drawing Double Reversal, Zürich 2014
Sturtevant, Elaine: Shifting Mental Structures, Ostfildern-Ruit 2002
Sturtevant, Elaine: The Brutal Truth, Ostfildern-Ruit 2004
Vahrson, Viola: Die Radikalität der Wiederholung, Interferenzen und Paradoxien im Werk Sturtevants, München 2006
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