There’s no day I do not think of it.

Interessant, wie unangenehm und einschläfernd es ist, in die falsche Richtung zu gehen. Man spürt schon, dass es so nicht gehen wird, aber man denkt noch, dass es gehen muss.

Die zerstückelte Geste und die unendliche Geste sind die einzigen Formen, die funktionieren – also genau die Formen, die die Einzelgeste ad absurdum führen, die nicht mehr an die bedeutungsvolle Geste glauben.

Macht es Sinn, die Streicher als Folie, als übergreifendes Element, das die instrumentalen Gesten zusammenhält, zu behandeln, weil sie so flexibel sind? Schwer zu sagen, ob man diese Art von Hintergrund wirklich haben will.

und dann und dann und dann und dann und dann?

Nicht auf den nächsten Abschnitt, sondern auf den nächsten Takt konzentrieren (stimmt aber natürlich so auch nicht).

Die totale Es-Extase – wollen wir das wirklich? Können wir das?

Zitat – was bedeutet das dann? Was hilft das?

Oder einfach total klein machen? Total leise? Dass nichts übrig bleibt, nur ein leises Klickern und Knattern?

Geräusch statt Tonhöhe wäre auch ein Option – quasi Schattentanz.

Oder den punktierten Rhythmus nicht als Rhythmus, sondern als Rappeln, als Nachschlagen verstehen, dass er quasi zufällig so fällt, wie er fällt.

Das könnte dann aber nur Vereinzelung bedeuten, etwas anderes gibt es da nicht, glaube ich.

Jeden Schlag einzeln anschauen – und auf den nächsten Schlag konzentrieren.

Die Singstimme wäre dann sehr intakt, quasi komplett, die Begleitung aber völlig auseinandergenommen – macht das Sinn?

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