Eigentlich schade, dass man die Schwächen und Stärken einer Idee erst erkennt und versteht, wenn man sie ausformuliert. Das dürfte auch der Grund sein, dass man sich für eine nicht ausformulierte Idee so leicht begeistern kann: Man sieht vor allem das Potenzial, und weniger die Probleme, die erst bei der Ausformulierung deutlich werden. In gewisser Weise träumt man noch davon, dass sich die Idee genauso schnell und leicht verwirklichen lässt, wie sie aufgetaucht ist – das ist aber leider so gut wie nie der Fall. Im Gegensatz dazu ist dann die Arbeit an der Realisierung hölzern und langwierig. Auf der anderen Seite stellt sich in diesem langwierigen Prozess oft heraus, dass die ursprüngliche Idee gar nicht so gut war, und die neuen Ideen, die sich im Lauf der Realisierung ergeben, zu einem viel besseren und interessanteren Resultat führen.
Sie lachte leise, und eine einzelne Träne rollte aus ihrem lächelnden Auge.
Runaway: Schöne, sehr sparsame Verzerrung des Klaviertons innerhalb des Songs. Könnte man sich für S1A überlegen, als Gegensatz zu den extrem kurzen Akzenten.
Weltklugscheißer: Die Welt war damals nicht in Ordnung, aber sie schien es zu sein.
Dinge hinter Glas sehen deutlich besser aus als Dinge ohne Glas. Ein bisschen bestürzend. Glas als das erste Glorifizierungs-Medium.
Eben ganz klar viel mehr Nebentöne als Haupttöne. Auch wenn es nur einen Hauptton gibt, der nur ein einziges Mal angeschlagen wird, ganz viele Nebentöne. Z.B. auch im Klavier.
You’ll be silent forever, and I’ll be gone in the dark.
What the fuck are we doing here?
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