Der Schmerz, abwesend, nicht anwesend zu sein, ist vermutlich für alle Menschen gleich tief. Und zwar auf jeder Ebene, von banal bis endgültig.
Kleine Noten für Noten, die nur angedeutet werden sollen.
Dankbarkeit der abstrakten Zeit gegenüber, weil wir gar nicht anders können, als uns zu verändern, wenn sich um uns herum alles verändert.
Gleiche oder benachbarte Saiten gleichzeitig im Klavier und an den Tasten bearbeiten.
Wann ist eine Idee eine Idee (bzw. eine eigene Idee)? Ein Klavierton mehr oder weniger (Kanye) gibt dem Motiv sicher nicht eine neue Identität. Oder vielleicht doch? Wenn ich es richtig anstelle? Wenn ich den Taktschwerpunkt verschiebe? Ist das ursprüngliche Motiv überhaupt eine Idee oder wird es nur durch die Penetranz seiner Exposition zu einem wiedererkennbaren Komplex? Alles wahnsinnig interessant und ganz direkt ins Zentrum der kompositorischen Arbeit führend.
Abstraktion bedeutet auf jeden Fall auch: Nicht-Eindeutigkeit. Heißt das im Umkehrschluss, dass man über Nicht-Eindeutigkeit zur Abstraktion kommt? Dass man durch Nicht-Eindeutigkeit Abstraktion erzeugen kann (Chetouane/Licht)?
Donna Regina/I got carried away
Zungenvibrato
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