du musst jetzt sehr tapfer sein

Overcome the limits of immortality: Sara Modiano, Cenotaph

M/L: Skalen in die Arpeggi einbauen? Könnte ehrlich gesagt sein, dass das eine gute Idee ist. Die Skalierung durchschimmern lassen, quasi Verdopplung, der Rhythmus bestimmt dann logischerweise die Tonhöhe. Muss aber ausnotiert sein, damit man ein besseres Gefühl für die Distanzen bekommt, damit man sie besser abschätzen kann. Oder: Nur Ganzton/Halbton-Schritte, die Distanz bestimmt dann den Rhythmus. Wahrscheinlich mehr Einrasten dadurch, und mehr Bewegungskraft. Sehr kleine Tonabstände können ja fast wie Glissandi klingen.

Everything is always and unavoidably goodbye, fortunately or unfortunately.

Mein Leben wird gewesen sein, 
wie du gerochen hast 
und wie du dich angefühlt hast.

Geomungo: Am Ende vielleicht den Grundschlag Viertel-Viertel-Viertel ab und zu durch zwei Achtel ersetzen, so dass ein tonaler Rhythmus angedeutet wird. Dabei Achtel und Viertel verzerren, so dass im Extremfall nicht mehr zu erkennen ist, welches die Achtel und welches die Viertel sind. Gehen also im Extremfall ineinander über, kurzes Viertel = langes Achtel und umgekehrt. Aber wahrscheinlich nicht drei oder fünf Achteleinheiten hintereinander, sondern immer auf die Vierteleinheit bezogen bleiben. Es sei denn, die Vierteleinheit wäre so etabliert, dass es Sinn machen würde, sie aufzubrechen. Quasi Synkope ohne Synkope. Klingt dann fast schon wie Flamenco. Sehr primitiv, unangenehm eingängig.

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