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gleich heule ich

Wenn man es sich genau überlegt, verschwindet die Geschmacksdistinktion. Ist auf höchstem Niveau kaufbar, und wird trotz ihrer eigentlich offensichtlichen Ironie auch von Leuten, die keinerlei Verständnis dafür haben, akzeptiert, daher lustigerweise vom Distinktionsmerkmal zum Gleichmacher geworden. Was als Leistung bemerkenswert ist, im Resultat aber ihre Funktion, für eine bestimmte Haltung zu stehen, komplett zerstört.

HWY/ART
WHY/ART
HWY?ART
¿HWY?ART

endless summer: Vielleicht auch lange Töne durch einzelne Vibratoschläge strukturieren. Dadurch die Offensichtlichkeit der Trennung Anfang-Mitte-Ende aufheben. Das Ende ist dann letztlich auch ein (abgebrochener) Vibratoschlag.

All music composed by Cifika from Mother.

고등어구이 

Sophie Baumann

¿HWAT?HWY¿ART?

Sciarrino/Klassische Oper: Man könnte vielleicht auch sagen, dass in der klassischen Oper das Subjekt der handelnden Personen überbewertet wird, dass ihre Subjektivität quasi aufgeblasen und extrem überhöht wird, und dass Sciarrinos Opernkonzeption mit ihrer vergleichsweise geringen Differenzierung innerhalb der Rollen und zwischen den Rollen ein viel realistischeres Bild der Realität zeichnet. Die klassische Oper zeigt das, was wir gerne fühlen würden, was wir gerne teilen würden, was wir aber nie fühlen und schon gar nicht mitteilen können – worauf vermutlich ihr großer Erfolg beruht. Sciarrino dagegen gibt ein viel realistischeres Bild unserer begrenzten Gefühlswelt und ihrer noch begrenzten Mitteilungsmöglichkeiten, obwohl er sie natürlich auch historisiert und damit auf seine Art ebenfalls überhöht.

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Unstern

Musik hinter verschlossenem Fenster. Merkwürdige Intensität, wie Verwischungen, die überzeugender wirken als das scharfe Bild. Wäre naiv zu denken, dass das einfach nur als Kritik an der Gegenständlichkeit zu erklären ist. Eher als sehr direkte Metapher für etwas, was man nicht fassen kann, was einem durch die Finger rinnt. Ferne, natürlich. Ich vermute aber, dass bei Musik auch noch der Aspekt der Reduktion auf das wesentliche Signal, nicht nur klanglich, sondern auch strukturell, eine wichtige Rolle spielt. Jedenfalls eine sehr merkwürdige, fast automatisierte, weil nicht hinterfragbare Emotionalität, die dabei erzeugt wird. Könnte auch noch etwas mit Erinnerung, Unschärfe des Gedächtnisses zu tun haben, dass im Gedächtnis – möglicherweise – nur die groben Züge festgehalten werden. Dann wäre das eine Metapher für Vergangenheit – oder Gedächtnis – und könnte in seiner Emotionalität mit einer Art nostalgischen Wehmut verglichen werden.

Mit ihm über komplexe Sachverhalte zu sprechen ist kein Spaß. Ich hatte heute zweimal das Vergnügen.

Auf eine bestimmte Weise verzeiht Kunst Fehler, freut sich sogar über Fehler.

Fiorituren müssen ganz klar auseinandergenommen werden, sonst macht es überhaupt keinen Sinn – einfach komplett unverständlich als Notation. Sinneinheiten nicht erkennbar. Heißt aber auch: Alles nochmal anhören, wenn es ernst wird. Mit dem Ohr entscheiden.

Du redest noch mit dir, wenn niemand mehr mit dir redet. Du bist allein. Vielleicht auch nicht. Vielleicht ist das einfach so, dass du vor dich hin redest. Einfach so eben. Kein Grund. Außer dass du es eben tust. Minibeobachtungen, Nachjustierungen.

Eine komplette Hautschicht hing wie ein leerer Overall an meinem Körper. Ich schnitt sie an den Zehenspitzen mit einem Teppichmesser durch, um mich von ihr zu befreien.

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einfach weglachen

Lustig, Klänge, die man wiedererkennt, die man aber selten bewusst wahrnimmt, z.B. das Klopfen auf Putz, das meistens ziemlich hohl klingt, als ob eine dünne Schicht Luft zwischen Putz und Wand liegen würde – was manchmal ja stimmt, wenn der Putz anfängt sich abzulösen, meistens aber nicht – nehme ich zumindest an.

Ganz interessant, wieviele Bilder es inzwischen gibt, in denen die Zubereitung von Essen mit Töten oder Mord in Verbindung gebracht wird. Wenn man sich die Vorgänge genau anschaut, haben sie tatsächlich eine gewisse Grausamkeit an sich. Und das betrifft beileibe nicht nur tierische Produkte – vielleicht sogar im Gegenteil: Es sieht halt schon ziemlich fies aus, wenn man eine Paprika der Länge nach aufschlitzt und in kleine Stücke schneidet. Prachtvolles Meucheln.

Of course I always live in fear, how could I not to? How could it be otherwise?

1. 방탄소년단 (BTS): Love Yourself 轉 ‚Tear’
2. Haiyti: Montenegro Zero
3. J Balvin: Vibras
4. JPEGMAFIA: Veteran
5. Low: Double Negative
6. Zuli: Terminal
7. Kelman Duran: 13t Month
8. Joey Purp: QUARTERTHING
9. Rosalía: El Mal Querer
10. Graham Lambkin: No Better No Worse (Vol 1)
11. Popcaan: Forever
12. A.G. Cook: Hollywood Ambient
13. Father: Awful Swim
14. Klein: cc EP
15. Playboi Carti: Die Lit
16. Hermit & The Recluse: Orpheus vs. The Sirens
17. Westside Gunn: Supreme Blientele
18. BlocBoy JB: Simi
19. Pablo’s Eye: Spring Break
20. Ms Banks: The Coldest Winter Ever
21. XXXTENTACION: ?
22. Blood Orange: Negro Swan
23. Pusha-T: Daytona
24. Amine: ONEPOINTFIVE
25. Tirzah: Devotion
26. Nicki Minaj: Queen
27. Marissa Nadler: For My Crimes
28. Leikeli47: Acrylic
29. Rian Treanor: RAVEDIT
30. Earl Sweatshirt: Some Rap Songs
31. Evitceles: Anuket
32. Elysia Crampton: Elysia Crampton
33. Roc Marciano: Behold A Dark Horse
34. Clara!: Reggaetoneras 3
35. Lykke Li: So Sad So Sexy
36. Doja Cat: Amala
37. Young Dolph: Role Model
38. The Armed: Only Love
39. Meyers: Struggle Artists
40. Tinashe: Joyride
41. Joan of Arc: 1984
42. The Caretaker: Everywhere At The End Of Time – Stage 4
43. Alex Zhang Hungtai: Divine Weight
44. Tierra Whack: Whack World
45. Kanye West, Kid Cudi: KIDS SEE GHOSTS
46. Acre: Hollow Body
47. Roc Marciano: Rosebudd’s Revenge 2: The Bitter Dose
48. Post Malone: beerbongs & bentleys
49. Bambu: Exrcising A Demon | Article I | A Few Left
50. U.S. Girls: In a Poem Unlimited
51. Xzavier Stone: POINTCLOUDS 2
52. Denzel Curry: TA1300
53. James ‘Creole’ Thomas: Omas Sextet
54. Hannah Diamond: Soon I won’t see you at all
55. Aisha Devi: DNA Feelings
56. Varg: Nordic Flora Series Pt.4, Techno Music
57. Cholula Dans Division: Heavenly Sounds in Lo-fi Vol.1
58. Zaumne: Emo Dub
59. EQ Why & Traxman: WhyTrax
60. Second Woman: Instant / Apart
61. Smino: NØIR
62. Matthewdavid: Time Flying Beats
63. Janek Schaefer: What Light There Is Tells Us Nothing
64. Blood Room & TANS: LENZ
65. Teresa Winter: What The Night Is For
66. Gacha Bakradze: Word Color
67. Cecilia: Adoration
68. Der Kindestod: God As Daddy the Deranged
69. Priscilla Renea: Coloured
70. Pink Siifu: ensley
71. xin: To Shock the Sky and Shake the Earth
72. John Tilbury / Keith Rowe / Kjell Bjorgeengen: Sissel
73. Marianne Faithfull: Negative Capability
74. Lukah: „Chickenwire”
75. Carola Baer: The Story Of Valerie
76. anemone: anemone
77. City Girls: Girl Code
78. Kane Brown: Experiment
79. Kelman Duran: DC I
80. Jay Bolotin: No One Seems to Notice That It’s Raining (Previously Unreleased Recordings 1970-75)
81. NAO: Saturn
82. Kelman Duran & Asha Mirr: DISPLAY 009​/​010
83. Senyawa: Sujud
84. Shoeg: Container
85. Ian Isiah: Shugga Sextape (Vol. 1)
86. Hilary Woods: Colt
87. Maria w Horn: Kontrapoetik
88. Thou: Magus
89. Gel: Drama Tools
90. Gemini Sisters: Gemini Sisters
91. Kaia Kater: Grenades
92. Georgie McVicar: Failure to Meet Repayments Could Result in One (or
more) of the Following Being Actioned Against You
93. Strict Nurse: Erratic
94. Kodak Black: Heart Break Kodak
95. Raime: We Can’t Be That Far from the Beginning
96. Drake: Scorpion
97. DJ Playstation: 1984 EP
98. RetcH: After The Verdict
99. Oneohtrix Point Never: The Station
100. I Gst Sudarsana: GAYATRI MANTRAM

Auf den ersten Blick schlappes Jahr, viele faule Witze. Klingt sehr erschöpft. Kann mich komischerweise nicht wirklich daran erinnern, wie sich das angefühlt hat. Awful Records so ein bisschen das Sprachrohr des Jahres: Knallig, gut gemacht, gleichzeitig aber auch demonstrativ lässig und antikonventionell. Irgendwie hat dann anscheinend alles in das Jahr hineingepasst, wie eine Art Limbo, in dem alles geht. Merkwürdig ist normal. Den Sack gerade nicht zumachen ist eben manchmal auch eine gute Idee. Die Härte des vergangenen Jahres einer eigenartigen Lockerheit gewichen. Geht Alles. Als ob es uns das sagen wollte.

Zu entspannt ist nicht gut, zu angespannt auch nicht: Beide Haltungen haben im Grunde das gleiche Problem: Dass man glaubt, etwas zu besitzen, an etwas festhalten zu können, was aber faktisch nicht funktioniert. Es ist hörbar eine feste Haltung, also eine Pose, und nicht etwas, das erarbeitet ist. Dazu gehört auch der zu deutliche Bezug auf ein Genre.

Die wirklich guten Platten dann ziemliche Hämmer. Auch tatsächlich etwas Neues. Und überhaupt nicht von den Akteuren, von denen man es erwartet hätte. Eigentlich toll, wenn man ehrlich ist. Möglicherweise war das dann sogar ein richtig gutes Popjahr. Am Ende unglaublich viel interessante Musik. Man weiß gar nicht, was man rauswerfen soll aus der Liste, wirklich schwer runterzukürzen auf 100 Nummern. Unfassbar viel Hip Hop, keine Ahnung, wie das geht. Wirklich erstaunlich. Ist offensichtlich das Genre selbst, das hier trägt.

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Fragile state of pain.

Musiktheater als Pastiche, zumindest als Selbst-Pastiche. Müsste funktionieren. Wahrscheinlich aktuell die einzige Option neben einem monolithischen Entwurf.

THE PAST EHT TSAP
THE PAST EHT TSAP
THE FAST EHT TSAF

THE FAST EHT TSAF
THE FAST EHT TSAF
THE PAST EHT TSAF

weiß-weißrosa Licht

Don’t

Well, things change, right? So we have to change, too.

Bitte schnell
Bitte schnell gehen
Bitte schnell weg
Bitte schnell weg gehen

flüstern
sprechen
hauchen
raunen
murmeln

Liberez/Wa Wu We

some die, some don’t
some die, some don’t
some die, some don’t

Schon wieder Murmeln: Everyone needs a plan. Schön!

Noch mehr murmeln: Shackles (Bad Tracking Remix Part I & II)

Hat auch eine sehr schöne Lichtverteilung im Dunkeln: Egal wie viele und welche Lichter an sind, es sieht immer gut aus. Gewisse Leichtigkeit, fast Ausgelassenheit.

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Veränderungsgrad it is!

Where the fuck are you, and what’s with those who aren’t even dead?

Entscheidungen, die man nur unter Stress oder extremem Zeitdruck treffen kann, weil man sie dann treffen muss, die sich aber im Resultat als genau richtig erweisen.

Jeder schreibt, was er hört, jeder hört, wie er atmet, jeder schreibt, wie er atmet.

Do you have second thoughts?
A lot.
What kind of?
Doubt, anger, self torment – you name it.

Mal so wirklich ganz doofe Pop Akkorde klauen, z.B. Vor dem Fall.

Ein sandiges Fluss-Ufer, quasi Strand, unter dem Sand bewegt sich ein liegender menschlicher Körper, selbst unbewegt, mit dem Gesicht nach oben, in meine Richtung. Verschwommene Konturen, die sich auf mich zu bewegen. Der Körper unterm Sand kommt näher, ich sehe, dass sich der Mund im Sand auf und zu bewegt. Er spricht. Ich starre auf das Gesicht im Sand und sehe, das ist ja Bernhard!

True Stories, Road Songs: Ganz lustig, wenn bei weiten Holzbläserarpeggien die Register relativ unkontrolliert überspringen, ein bisschen wie instrumentaler Stimmbruch.

Ante Finem Saeculi: So lustig, dass es fast schon wieder gut ist.

Komische Begeisterung, die dann gleich wieder weg ist.

Heavy fuckin’ lightness: I’d like to be Marcel Breuer. He’s fuckin’ unbelievable.

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Hello, I wanna die.

Rapsöl
Tofu
Jamaican Jerk
Ume Su
Chicorée 
Rettich
Quitten
Lange Paprika
Rote Zwiebeln, bissfest 
Frühlingszwiebeln
Kleine Champions, geviertelt 
Szechuan Pfeffer
Frische Chilli

THERE IS NO WAY OUT!

Sie war ein sehr gutes Mädchen
Aha Aha
Sie war ein sehr gutes Mädchen
Mhm Mhm

Gilt leider auch für Lully: Warum sind die denn dauernd so aufgeregt? Letztlich ständig emotionaler Überdruck. Wirkt letztlich auch nicht besonders intelligent – sowohl, was die Figuren, als auch, was die Musik betrifft. Oder ist das einfach nur immer und ohne Ausnahme falsch gesungen?

Argh! (Haiyti)

Emile Beyer, Eguisheim

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Geld hat keinen Charakter.

Es schien unnatürlich warm, ich stand auf, ging ins Wohnzimmer und wunderte mich, dass das Feuer in allen Kaminen lichterloh brannte. In der Mitte des Raumes hatte jemand über Nacht oder am frühen Morgen eine tischgroße Fläche dicht an dicht mit Geschenken voll gestellt, alle in Alufolie eingepackt und mit einfachen Stoffbändern verschnürt. Ich fragte mich, wie sie ins Haus gekommen sein konnte, als ich sah, dass die Flammen inzwischen die Wände hoch züngelten und das ganze Haus in Brand setzten.

bequem bequem bequem
alles bequem

Tatsächlich ist das ein Problem, dass man, wenn man glaubt, über alles schon mal nachgedacht zu haben, tendenziell bequem wird, weil man nur noch mit den Gedanken arbeitet, die man vor langer Zeit gedacht hat, und dazu auch keine neuen Ergebnisse erzielen kann. Besonders schlimm, wenn man tatsächlich recht hat, wenn es tatsächlich keinen Sinn macht, die gleichen Themen noch einmal durchzuarbeiten, weil man zu den gleichen Ergebnissen kommen würde. Man müsste sich fast fragen, ob es dann nicht besser wäre, fehlerhafte Ergebnisse zu produzieren, als mit den gleichen Gedanken jahrelang herumzulaufen.

All die. Why do they do that?

Kollektive Ideale
Konkrete Gewalt

ziemlich leere Augen

Edward Louis Severson:  Einfach knallhart transkribieren, mit allem Rumeiern und Anschleifen.

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Ich war kein Roboter.

Ich will niemandem zu nahe treten, aber im Grunde sind die Geräusche vor dem Beginn einer Aufführung oft das Interessanteste an einem Konzert – was man besonders in der Radioübertragung merkt. Bei Neuer Musik fragt man sich dann tatsächlich, hat das schon angefangen? Gehört das dazu? Wenn es dann klar ist, was dazu gehört, und was nicht, ist es meistens schon gelaufen – also nicht mehr wirklich spannend.

Schweller-Melodien, überschwänglich

Interessante visuelle Kultur, in der das Muster so großformatig gewählt wird, dass man den Rapport nur erahnen kann

Boot treibt in trübem Wasser auf Fluss, der Sportruderer scheint zu schlafen, plötzlich hebt er den Kopf und bringt das Boot mit einem einzigen Ruderschlag auf eine unglaublich hohe Geschwindigkeit, das Boot rast mit der Strömung den Fluss hinunter, scheint mit beängstigender Wucht aufs Ufer zuzusteuern, und wird vom Ruderer im letzten Moment vor dem Aufprall mit einem lässigen Schlag herumgerissen.

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Slow Release

Große Fuge verwenden. Würde wahrscheinlich gehen. Als ob es fremde Musik wäre.

Rhythmische Formeln wiederholen, dann plötzlich Abstand halbieren, so dass sie fast nicht mehr ausführbar sind. Das gilt auch für nicht ausgeschriebene Verzierungen, ist dann aber nicht so effektiv: Das rhythmische Muster streubt sich nicht so offenkundig gegen die Beschleunigung, sondern wird tendenziell angepasst.

Lustig, die Singstimme dann ausschließlich mit schnellen Verzierungen zu füttern (die man quasi nicht hören kann, weil sie so schnell sind). Dito Cembalo.

Interessant, dass man die einfachen Rhythmen (besonders in den Bläsern) eigentlich nicht hört. Wenn überhaupt ein regelmäßiges Voranschreiten. Könnte man sich aber auch viel komplizierter notiert vorstellen.

Tatsächlich hört man quasi keine Unterschied zwischen Trillo, Senza Trillo, und Tremolo (was immer das sein soll).

Alle Bläserklänge immer mit Flageolett Tremolo. Im Prinzip super Methode, um dem Klang einen inneren Rhythmus zu geben, ihn aber nicht aufzubrechen. Könnte man sicher auch rhythmisch ausnotieren.

Ob die Streicherflageoletts wohl durchgehört sind? Klingt jedenfalls ziemlich schrecklich zusammen mit der tonalen Sopranmelodie. Cello + Paukenbegleitung klingt merkwürdiger Weise extrem orchestral. Möglicherweise wegen der vielen mitschwingenden Obertöne. Auch No. 6 klug instrumentiert: Tiefe Bläser, halbgeblasen, plus Celloflageoletts – klingt erstaunlich perfekt nach Drehorgel. Insofern passt dann auch das Material (oder umgekehrt). Lustige Verarbeitung im Tramonto: Gefällt mir nicht, ist aber extrem gut gemacht, einschließlich Melodiebruchstücken in Altflöte. Und ultraeffektiv. Fast ein bisschen frech dann eine echte Da Capo Arie einzufügen (quasi Tremolo Arie). Zum Teil wirklich verdammt langsam – rein dramaturgisch gedacht passiert lange absolut nichts, damit dann die Crescendi um so deutlicher auffallen. Haupttöne der Singstimme extrem begrenzt, quasi tonal/diatonisch, hört man aber nicht, weil sie durch die Verzierungen weitgehend verdeckt werden (war wahrscheinlich immer so, würde nur in der tonalen Musik durch den Begleitakkord geklärt). In gewisser Weise sehr volkstümlich: Klanglichkeit, einfacher Rhythmus, lange Strecken des gleichen Materials, regelmäßige Gestik, damit auch klare Motorik verbunden, und tatsächlich auch der reduzierte, aber durchdachte und vor allem effektive Einsatz der Instrumente. Lustig auch die komplette Wiederholung der Overtura als Finale.

There’s some fear in letting go.

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Da fehlt doch was!

Wenn überhaupt, ein echtes Proll-Pop Jahr, oder? Alles andere, einschließlich Kanye, wirkt dagegen ziemlich normal, vielleicht sogar ein bisschen abgestanden.

The Guilty: Interessant. Nicht so ohne weiteres auf Bühne übertragbar, weil es da eh nicht anders geht, aber trotzdem bedenkenswert. Verhältnis zwischen dem, was man sieht, und dem, was man nicht sieht. Vorgestellt wird. Wort und Bild. Schnell weg. Company. Mal vu mal dit.

Schön satt einrasten. Nicht wahr?

Und dann ist es plötzlich da, und du weißt, es kann nicht gerade erst gekommen sein, es muss schon eine Weile da gewesen sein, und warum merkst du es erst jetzt, oder genau jetzt? Aber es ist natürlich klar, wenn es ganz klein ist, dann merkt man es eben nicht, dann kann man es gar nicht merken. Und dann ist es wieder weg, und du bist wirklich erleichtert.

Known as a halfstep but used as a fulltime.

Können wir mal ganz kurz hier sterben?
Ja, klar, sehr gerne.

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Filed under endless summer, Erinnerung/Gedächtnis, Film, Pop

Fuck them fuck them fuck them!

Yeah!
That was fun!
Could we do it again?
No?
No reaction?
That’s kind of lame.

Und irgendwann schauste Dir dann so ne graue Leinwand an, die ein bisschen durchhängt, und denkst, das ist wirklich ein Wahnsinns Bild.

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angenehm nervös

Nicht so einfach sich vernünftig zu halten, besonders wenn es eng wird – wenn man z.B. SEHR lange warten muss. Nicht schlecht, wenn man dann trotzdem noch ok aussieht. Im Prinzip haben das aber relativ viele Leute drauf. Vielleicht doch so eine Art Grundhaltung, die man durchzieht, egal was kommt? Was dann im Umkehrschluss heißen würde, dass manche Leute einfach immer scheiße sind. Kann ja sein. Lustig, wie ich mich dabei umschaue.

Let’s enjoy the ride.
I do.
For one.

I love it.
That‘s my favorite direction.

3er-Takt: Einfach die 1 und die 3 mit einem trockenen Rimshot durchschlagen, sozusagen unmusikalisch gleichförmig, ohne Gewichtung (Joy Orbison, COYP).

I don’t know what you mean.
In the least.

Etwa so:
xooxooooo
xooxooooo
xooxooooo
xooxooooo
+ Abweichungen

Gerne auch mit der Bassdrum belegen. Ruhig das komplette Stück kopieren.

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Filed under endless summer, Politik, Pop

Wir arbeiten weiter.

Japan, Shomyo Buddhist Ritual: Natürlich toll! Sollte man drüber nachdenken. Unbedingt Kratzen einbauen. Klingt extrem laut. Becken merkwürdigerweise exakt wie in S2M.

Streichquartett: Zahl der irrationalen Unterteilungen festlegen, 1-8, dann tatsächliche Unterteilungen festlegen, 1 kann auch eine Unterteilung sein. Binnenunterteilungen festlegen? Würde wahrscheinlich Sinn machen. Tonhöhenstruktur zu Ende führen. Dann Transpositionen einführen, um Grad der Veränderung zusätzlich zu steuern. Wahrscheinlich erst Grad der Veränderung (so wenig wie möglich-so viel wie möglich) innerhalb der festgelegten Tonhöhenstruktur, dann tatsächliche Transposition festlegen. Wenn die vielen Taktwechsel nerven, überlegen, verschieden lange Takte auf eine Länge zu bringen, aber die interne Struktur zu behalten, also z.B. 6er, 7er, 8er, 9er auf eine 5er- Länge zu bringen, aber die 6er, 7er, 8er, 9er-Struktur zu behalten. Mit allen zusätzlichen Unterteilungen. Überlegen, ob Nullstellen eingeführt werden sollen, z.B. leere Takte, wo wirklich nichts (oder fast nichts, abstufen/zwei verschiedene Ordnungen?) passiert. Bei den extremen Taktwechseln möglicherweise Muster anwenden, kurze Takte immer x, lange Takte immer y, dann vielleicht vermischen. Entwicklung ins statische System einbringen, zumindest andeuten? Mehr als nur die stufenweisen Veränderungen an den Strukturpunkten. Wäre wahrscheinlich keine schlechte Idee, um das ganze zusammenzuhalten. Winzige Veränderungen, die nicht nur statisch/statistisch sind, sondern eine minimale Prozesshaftigkeit einführen.

Sind die wirklich alle schon tot?
Kaum zu glauben, dass die alle schon tot sind.
Kann das sein, dass die alle schon tot sind?
Kann das sein, dass die wirklich alle schon tot sind?

Is it really possible that they are all dead?

Are they really dead?
All of them?

Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume,
Ich leb‘ in Euch und geh‘ durch eure Träume.

Ist komplett ok, aber eben auch total egal.

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Filed under endless summer, Schlachten 1: Arie, ZWEI/2240: Song Cycle

It comes back.

Die Botticelli Avatare.

Überbreiter Fluss, an beiden Ufern gigantische, brückenartige Autobahntrassen, nicht über den Ufern, sondern über den Rändern des Flusses, wie über dem Wasser schwebende, heruntergekommene Ozeanriesen.

La leggenda dei frati:
Gambas, Walnüsse und geschwärztes Brot unter Kefir
Riegel von gestampftem Rindfleisch mit frisch gepflückten Blättern und Stengeln

I wanna die. I tell you I wanna die.

I don’t know why the fuck he did it, but he did (Giotto).

6 Knöpfe

Oh no. No you didn’t. Say you didn’t.

Das kann nicht unser Anspruch sein.

Schiere Größe.

What are all these people doing here?

I like that.

It’s like the perfect kit.

Don’t do that again.
Not now.
Not here.
Maybe later.

Giotto: Christus rinnt aus. Wahnsinn. Wie kommt er denn darauf?

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Filed under endless summer, Erinnerung/Gedächtnis, Essen, Kunst, Malerei

Total fun forever.

Plötzlich verstehst du etwas, plötzlich verstehst du es wieder nicht. Als ob verstehen ein vorübergehendes Gefühl wäre, wie die Formulierung eines Gedankens, die sich nur im Moment exakt richtig anfühlt und dann plötzlich wieder völlig falsch.

Was wäre, wenn man wirklich mal regelmäßige Tanzrhythmen durchlaufen lassen würde, z.B. meine geliebten 3er-Takte (Derrick May, To Be Or Not To Be)?

Alte Meister: Schaue mir das jetzt alles wie ein Kind an (außer dass ein Kind damit wenig anfangen könnte), finde einfach alles toll, vielleicht sogar die etwas schwächeren Bilder noch toller als die wirklich überragenden, bin total dankbar, dass die das alles gemalt haben, dass sie sich die Mühe gegeben haben, dass ich mir das alles anschauen darf, die totale Reizüberflutung, der absolute Bilderflash, würde sagen, dass ein gute Alte Meister Sammlung im Moment das aufregendste ist, was man sich überhaupt anschauen kann. Viel viel viel aufregender als Film zum Beispiel, aber eine ähnlich Form von Überforderung/Überwältigung.

I don’t wanna see you.
I don’t see you.
You’re not there.

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Filed under endless summer, Kunst, Malerei, Pop

VERWALTEN

Low/Double Negative, Quorum: Munmyo Jeryeak

I am not astonished.

I know that. I have seen you before.

Low/Double Negative, Always Trying To Work It Out: Schon ziemlich tolle Crescendi/Decrescendi, offensichtlich draufgesetzt, aber trotzdem klanglich integriert, kann man nicht viel besser machen.

문묘 저례악/endless summer

munmyo jeryeak/endless summer

TOTAL BEAUTY

forever

That I can do.
I think that’s possible for me.

Ah, nice, thank you.

I can do that.

I don’t know what to say.

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Filed under Elektronik, endless summer, Pop, Weltmusik

nice – but dead, unfortunately

Can I have it like this?
You got it like this.
Can I have it like this?
You got it like this.

Some people are just forgotten.

It’s possible. I don’t deny it.

Please don’t die – ever.

Don‘t forget RetcH: Silben spucken, ausspucken wie Kerne.

It’s very sad if advertisement doesn’t deliver.

관악합주 수제천: Quite interesting, tolle Daegeum-Soli.

Du würdest Dich gerne noch ein bisschen umschauen. I merk that.

I want you to go away. Far away.

I‘m making fun all the time. I know I shouldn’t do it.

There’s no need at all. It’s good that it’s gone.

Ok, let‘s go. This is starting to be boring.

If you take that umbrella, you’re basically dead. I mean, we pay a lot for it, we want to see some blood.

Not very elegant.

Something worthwhile. Please.

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Filed under endless summer, Pop, Weltmusik

Ein grausames Sanjo

Sorry, I have nothing to do with it!
Well, now you have.

Was bedeutet das eigentlich, dass auf Fotos alles immer viel besser und schöner dargestellt wird, als es in Wirklichkeit ist? Ich glaube noch nicht einmal, dass das zu einer andauernden Enttäuschung führt, sondern eher, dass man sich daran gewöhnt, alles zurechtzusehen, sozusagen mit der Fotobrille.

Boy oh boy, he‘s kind of weirdly disoriented.

Darf ich dir mal kurz die Haut abziehen?

To be honest, it’s kind of black.

What do you think?
What do you think?

Sorry, you’re fired.

I didn’t hear them.
I didn’t hear anything.

Nice garden.

Bitteschön.

Say thank you.

Hoffentlich sind wir überhaupt richtig hier.

It’s quite bright, you know, light, bright

Wenn du willst, kannst du ja den Brei machen, dann kannst du selbst entscheiden, wie du ihn haben willst – vorausgesetzt, du machst ihn genau so, wie ich ihn mache.

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On success.

Dass man nichts versteht, und trotzdem da ist: Du stehst da, verstehst absolut nichts, und weißt trotzdem, dass Du da bist. Hat halt nichts mit Verstehen zu tun.

Und wie geht’s jetzt weiter?

Sorry, this is my table.

Go Away.

Those things happen: Suddenly everybody is different.

What happened to us? Whatever happened to us.

그럼 별로 시간이 옵겜네요?
내, 별로 시간이 없어요.
Läuft los, rennt gegen Wand, fällt tot um.

Drückt Unterleib des pissenden Hundes gegen die Wand.

So I went out in the garden in the dark, switched the light on, and found some fine lawyer‘s glasses lying there on a white towel. So I said to myself, these are some very fine lawyer‘s glasses, maybe they fit my wife.

The chilli were of a very strange kind, like I had never seen before. Somehow I had the feeling I had seen them in a former life, but you know, who can trust memory in these matters.

That’s a little bit cold, I must say. I mean, nothing against coldness, but…

It works only if you don’t speculate.

Yeah, let’s die. And then he died.

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glotzen und jammern

Du hast keine Ahnung, wie unauffällig ich atmen kann.

My home.
That’s where I live.
Warm.
Kind of warm.
Yeah, you guessed it, right?
There’s so many things I would have to order.
But I can’t.
I just can’t.
You understand.

We call that distracted walking.

Was würdest du machen, wenn jetzt jemand anderes hier stehen würde?

What would you do if someone else would stand right here?

The bath is gone. The bathroom is gone.

Es schmeckt bitter.

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Godard

Low, Double Negative: Das ist ja eigentlich ziemlich genau das, was ich mit S2M mit der Anordnung rein akustischer Klänge erreichen wollte. Eine formale Grunddisposition, die sich als eigene Ebene auf die akustischen Aktionen legt und ihre Wahrnehmung im Ergebnis bestimmt, fast wie eine Art formale Präsentation, die aber nicht grundlegend, in der Wahrnehmung vielleicht auch gar nicht, in ihre Detailstruktur, in das, was man das Grundmaterial der Klänge und ihre Detailbewegungen nennen könnte, eingreift. Ich würde nicht sagen, dass das total misslungen ist, aber die Konkretheit der akustischen Klänge bleibt völlig unangetastet und ist dann letztlich zu stark für eine formale Disposition, die sich in ihrer Monotonie nicht in den Vordergrund drängt, wie ich dachte, sondern eher ermüdet und irgendwann quasi vergessen wird.

Optionen: Die formale Disposition doch flexibler gestalten, die metrische Monotonie so zu modifizieren, dass kleine Irritationen entstehen, die die Aufmerksamkeit zurück auf die zugrundeliegende Monotonie lenken. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Klanglichkeit und die Dynamik in einer neuen Aufführung unbedingt verbessert werden – und vielleicht auch kompositorisch in ihrer dramaturgischen Funktion verdeutlicht werden müssten. Die andere Option wäre, tatsächlich eine elektronische Ebene einzuziehen, die dann konkrete und nachvollziehbare Eingriffe in das akustische Ausgangsmaterial realisieren würde – dabei aber ähnlich monoton und durchschaubar vorgehen müsste, wie die jetzige formale Disposition.

Sie war ein sehr gutes Mädchen – aha, aha…

Wir akzeptieren künstliches Licht, auch wenn es völlig bizarr aussieht, wie z.B. oft im Freien (beleuchtete Pflanzen im Dunkeln).

I was sitting on the street. My name is Tod. I was drinking a Negroni. Everybody was watching. The heat was unbearable. You know, old men, half naked, on the street in the night. They can’t sleep. Studio Uno. Zwei runde Tonköpfe über dem Eingang.

It is very important to make some noise.
You should know of all.

Ich glaube nicht, dass man das ausstellen kann. Ich kann dir auch sagen warum. Aber du willst es nicht wissen.

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Boah, ist das kühl.

Und was wäre, wenn man alle Stimmen durchgehend mit Behinderungen versehen würde? Jede ihre eigene, oder eben wechselnd. Könnte das eigentliche Merkmal der Stimmen sein.

Suicide 1977/Rocket U.S.A.: Ziemlich interessant, wie im Keyboard die Klänge verhallen und dann zu eigenen Klangflächen werden. Auf der ganzen Platte quasi alle Tonhöhen nochmal durch mechanische Binnenwiederholungen oder parallellaufende Geräusche strukturiert. Bei Rocket U.S.A. dann tatsächlich rhythmische Binnenschweller, wahrscheinlich zu der Zeit gar nicht so leicht herzustellen/zu programmieren. Funktioniert natürlich super: Tote Klänge, durch mechanistische Binnenstrukturen belebt. Ist im Prinzip extrem ähnlich, wie wenn im klassischen Orchester Sopran und Bass durch Tonwiederholungen in den Mittelstimmen strukturiert und zusammengehalten werden. Eine fortlaufende Zeitstruktur im Hintergrund, die einerseits nachvollziehbare Bewegungsmuster unterlegt und andererseits eine Art Zeitmaß für die anderen Stimmen ist. Sozusagen die mittickende Uhr, das Metronom. Doomsday. Jedenfalls ist das ein Grund dafür, dass die Keyboardbegleitungen so extrem interessant bleiben. Cheree: So eine Art Schaben im Ton.

1. Invitation of the gods
2. Greeting
3. Offering first glass
4. No action
5. Offering second glass
6. Last glass
7. Covering of the plates
8. Sending away
9. Burning of the written prayer (no music)

1. Youngshin; 영신; 迎神 – 신을 맞이함 
(HwangJong-gung, ChungNyo-gung, NamNyo-gung, IChik-gung)
2.J eonpye; 전폐; 奠幣 – 폐백을 올림
(NamNyo-gung)
3. Choheon; 초헌; 初獻 -첫 번째 술잔을 올림 
(NamNyo-gung)
4. Gongak;공악; 空樂 – without action, only music
(KoSon-gung)
5. Aheon; 아헌; 亞獻 – 두 번째 술잔을 올림 
(KoSon-gung)
6. Jongheon; 종헌; 終獻 – 마지막 술잔을 올림
(KoSon-gung)
7. Chelbyoendu; 철변두; 撤籩豆 – 제사지낸 그릇을 덮기
(KoSon-gung)
8. Songsin; 송신 送神 – 신을 보냄 
(Songsin HwangJong-gung)
9.망료 望燎 – 축문을 태움
(without music)

What do you think? What do you think? Schnell, vielleicht auch sehr schnell, aber nicht aufgeregt. Vielleicht ein bisschen gehetzt.

Im Grunde haben die Deutschen immer Angst, etwas falsch zu machen, besonders, aber bei weitem nicht nur in untergeordneten Positionen. Deswegen machen sie dann lieber nichts. Merkwürdige Form von angstgesteuerter Gelähmtheit. Verkrampfte Lethargie. Kann man leider auch an sich selbst beobachten.

What do you mean? What do you mean? 무슨 뜻이에요?

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Can I have it like this?

Vielleicht nur Oktaven/Quinten/Quarten als vertikale Intervalle?

Let’s see:
– Faktoren zwischen 1 (alle Abschnitte gleich lang) und 2 (jeder Abschnitt doppelt so lang wie der vorherige)
– Als auslösender Faktor die genaue Mitte (1,5), danach der kürzester Abschnitt mit dem niedrigsten Faktor (1), und der längste Abschnitt mit dem höchsten Faktor (2)
– Wenn nötig, wiederholen (wird dann allerdings sehr kleinteilig)
– Angenehm einfache und durchschaubare Regeln

Bei der Zeitberechnung der Abschnitte immer auf volle Sekunden runden, das gleiche bei der Berechnung der Takte in Bezug auf das Tempo.

Achtung: Materialverteilung muss nicht unbedingt der Abschnittsbildung in ihrer Periodisierung folgen.

Die absolute Schnelligkeit der Aktionen kann ein wesentlicher Parameter für die Form sein.

Was ist denn eigentlich genau der Unterschied zwischen Sätzen, die attacca aufeinander folgen, und Abschnitten?

Pokalfinale: Schade, dass nicht beide Mannschaften verlieren können!

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