– Beethoven/Werkstatt/Slapstick
– Greed
– Klage/Friedman
– Maurizio/Straßenkreuzung/Video
– Minhee/Hong, vielleicht sogar Hölderlin? Möglicherweise Ultrapathos. Tragödienabend. Das wäre dann eher Antigone als Andenken. Muss das aber nicht unbedingt heißen.
– Fassungen Saturn: Jetzige Fassung im Timing nachbessern, lange Fassung, ausnotierte Fassung
– Aufnahme Klage
– Aufnahme Hong solo
– Aufnahme Minhee solo
– Verdi-Oper, z.B. Macbeth
East Man/Mission: Phrasen immer in lockerem Rhythmus auf die nächste Eins hin, ergibt gleichzeitig große Varianz und überklare rhythmische Fassung. Ähnlich, aber viel schneller/strenger: Look & Listen.
Man könnte natürlich auch verschiedene Reimformen, z.B. eine ganze Platte auf eine Figur projizieren.
Was alles so an einem Tag geschehen kann – immer wieder erstaunlich – und zwar an einem ganz normalen Tag, der eigentlich komplett ruhig wirkt.
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resist the terror of symmetry
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Les sans talents.
Vielleicht Ironie rehabilitieren? Wir haben ja sonst nichts zu lachen. Nee, ernsthaft: Der echte Witz kann im Kunstzusammenhang ja letztlich auch nur als Ironie verstanden werden, oder er ist wirklich saublöde. Frage, was das ist, wenn etwas einfach nicht stimmt, nicht lustig ist, obwohl es sich so benimmt, als ob es witzig gemeint wäre, keine ernsthafte Beschäftigung zulässt, obwohl das eigentlich das Ziel sein müsste – ist das dann Ironie, oder einfach nur bescheuert – oder beides?
Aber ehrlich, was haben wir denn sonst zu bieten als intellektuellen Beitrag zur Lage der Nation? Ist nicht Persiflage auch extrem nahe an Ironie, zumindest so, wie sie im Kunstkontext eingesetzt wird? Oder Parodie – fühlt sich für mich im Moment im Kunstkontext alles wie Ironie an. Vielleicht, weil diese Mittel als solche nicht mehr ernstzunehmend sind, einer vergangenen Epoche der Glaubenskriege angehören, und daher notwendigerweise eher Andeutungen als echte intellektuelle Kriegshandlungen darstellen.
Dass man sie überhaupt verwendet, fühlt sich vielleicht schon ironisch an. Stille Ironie. Stille Parodie. Stille Persiflage. Problem ist natürlich auch, dass Sachen, die wirklich lustig sein sollen, eigentlich nie lustig sind, eher ganz unangenehme Fehltritte. Was nicht heißt, dass niemand darüber lacht, aber die Art des Lachens ist dann eben schon teil der künstlerischen Bankrotterklärung. Das ist dann übrigens immer, ausnahmslos, ein schlechtes Schielen nach dem Publikum. Würde aus meiner Sicht dann auch wieder nur als ironische Geste durchgehen, als Vorführen des Schielens nach dem Publikum, letztlich auch als Vorführen des Lachens des Publikums. Vorführen = Ironie? Kann jedenfalls ganz schön dröge sein ohne.
Was würdest Du jetzt am allerliebsten machen?
Was möchtest du in den nächsten 45 Minuten tun? Was willst du wirklich tun? Immer im Rahmen, natürlich.
black and white (and grey): fake truths
90 Minuten, so lustig wie möglich
Greed
8h, so tragisch wie möglich
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