Irre, was in einen kurzen Traum alles reinpasst. Beim Friseur. So eng. Immer wieder in den Geldbeutel gegriffen. Immer wieder einen Schein rausgezogen. Immer wieder so zerknüllt, dass man nicht sehen konnte, was er wert war. Und zu eng zum Auseinanderfalten.
Und plötzlich kam aus dem Päckchen Musik, wie ganz von fern, laut, druckvoll, aber kaum zu hören.
Wenn man das Schöne daran wegsehen kann, könnte es interessant und komplex werden.
Can one make works that are not works of art?
Exekias/Bilderfindung
Leben als absolute Schönheit/einfach so/allein gelassen.
Yu: Wahnsinn, wie der Kehlkopf da nach unten haut
Lustig: Durch Fugen auf Fugen schauen, und dann denken, dass sich da etwas bewegt, obwohl man einfach selbst nicht stillhalten konnte. Gewisse Nervosität am Blickfeldrand.
Krieg (2005-) Oper nach Rainald Goetz für 8 Solisten, 16stimmigen Chor und großes Ensemble, daraus:
Krieg 0: Lost für großes Ensemble
Krieg 1: Lichtblitz für gemischten Chor und großes Ensemble
Krieg 2: Stolen Friend für großes Ensemble
Krieg 3: Et on tuera tous les affreux für Klarinette und Ensemble
Krieg 4: Eternal Productions für Ensemble
Krieg 5: Untrust für großes Ensemble
So wird es ja nun definitiv nicht werden. Lustig, wenn eine eigentlich gute Planung sich von selbst erledigt. So sehr, dass man nachdenken muss, wie das eigentlich gemeint war.
Klage: Krass traurig, ehrlich gesagt.
durch die
durch die
Durchschnitt ist halt nicht Standard.
Category Archives: Klage
unbeschulbar
resist the terror of symmetry
– Beethoven/Werkstatt/Slapstick
– Greed
– Klage/Friedman
– Maurizio/Straßenkreuzung/Video
– Minhee/Hong, vielleicht sogar Hölderlin? Möglicherweise Ultrapathos. Tragödienabend. Das wäre dann eher Antigone als Andenken. Muss das aber nicht unbedingt heißen.
– Fassungen Saturn: Jetzige Fassung im Timing nachbessern, lange Fassung, ausnotierte Fassung
– Aufnahme Klage
– Aufnahme Hong solo
– Aufnahme Minhee solo
– Verdi-Oper, z.B. Macbeth
East Man/Mission: Phrasen immer in lockerem Rhythmus auf die nächste Eins hin, ergibt gleichzeitig große Varianz und überklare rhythmische Fassung. Ähnlich, aber viel schneller/strenger: Look & Listen.
Man könnte natürlich auch verschiedene Reimformen, z.B. eine ganze Platte auf eine Figur projizieren.
Was alles so an einem Tag geschehen kann – immer wieder erstaunlich – und zwar an einem ganz normalen Tag, der eigentlich komplett ruhig wirkt.
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Bizarster
Now tell me, what’s so great about not being found – and what’s so great about being found?
Wie ist denn das eigentlich mit LOFI-Design, z.B. Papiertaschentuchpackungen zur Fußball-WM – ist das total easy oder besonders schwierig? Mal abgesehen davon, dass es vermutlich nicht besonders gut bezahlt wird. Sieht zumindest so aus. Könnte aber genau der Trick sein. Politikerplakate, die so aussehen, als ob sie selbst gemacht sind – kann man sich kaum vorstellen, dass das ein Designer aus Versehen – oder aus Unvermögen – macht.
Was ist eigentlich die Metapher einer wiederholten Pianomelodie im Hintergrund, über die im Vordergrund gesungen wird?
Why don’t we die?
Desorientiert. In der Tür geirrt. Für einen langen Moment gedacht, dass sich innerhalb von zwei Wochen alles komplett geändert hat. Das gesamte Setting komplett ausgetauscht worden ist.
For him, life was a beautiful joke. But it wasn’t. Or, was it?
Klage:
– Aufnahme transkribieren
– Aufnahme kürzen
– Einsatzfolgen in Minuten/Sekunden festlegen (Gesamtlänge gleich Partiturdauer)
– Einsatzfolge auf Aufnahme übertragen
– Einsatzfolge von Aufnahme auf Transkription übernehmen (einschließlich nicht vollständiger Wörter)
– Einsatzfolge auf Partitur legen und Ausschnitte aus Transkription eintragen
– Punkte auswählen, an denen die Aufnahme geteilt und getriggert werden sollte
– Entsprechend Aufnahme schneiden und Triggerpunkte in Partitur eintragen
– Wahrscheinlich Aufnahmeausschnitte ein wenig früher beginnen und ein wenig früher enden lassen, damit die Einsätze besser vorbereitet werden können
– Gitarre und Bass jeweils eigenes Band? Dann müsste sicher gestellt sein, dass die Triggerimpulse absolut synchron sind, damit sich die Bänder nicht gegeneinander verschieben – was besonders dort, wo Gitarre und Bass synchron sprechen, extrem störend wäre
Saturn:
– Gesamtdauer festlegen (31’?)
– Abschnitte festlegen
– Unterabschnitte festlegen
– Unterunterabschnitte festlegen
– Jeweils 11, Dauer entweder exponential oder linear wachsend, aber frei permutiert
– Material festlegen
– Reihenfolge Material festlegen
– U.U. Gesamtdramaturgie festlegen – was soll wo passieren und aus welchem Grund/mit welcher Funktion? Oder einfach nur: Welche Funktion sollen die einzelnen Abschnitte haben?
– Material und Abschnitte einander zuordnen
– Tempi entscheiden
– Takte entscheiden
– Ausarbeiten
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Vollgefressene Laberheinis
Komata Kahori (Satsuma Biwa): Nasuno Yoichi
Ueno Koshuzan (Shakuhachi)
The Caretaker/Leyland Kirby, everywhere at the end of time: Natürlich eine perfekte Metapher für Demenz, aber in dem Augenblick, in dem die reale Krankheit mit dem Resultat gleichgesetzt wird, eigentlich nicht mehr nachvollziehbar – müsste am Ende nicht das unveränderte Original stehen, da der Künstler die Knöpfe gar nicht mehr bedienen kann? Bzw. muss man nicht davon ausgehen, dass die einzelnen Stadien im Voraus aufgenommen wurden und mit dem realen Fortschreiten der Krankheit nichts zu tun haben, da es extrem unwahrscheinlich ist, dass der Gesamtplan im weiteren Verlauf der Krankheit noch weiter ausgeführt werden kann? Insofern kein ganz glückliches Ineinssetzen von Krankheit und musikalischem Auflösungsprozess, weil die künstlerische Bewältigung die Beherrschung des Erinnerungs- und Verfallsprozesses voraussetzt, was aber mit fortschreitendem Gedächtnisverlust gerade nicht gegeben sein kann.
KLAGE: E-Gitarre, E-Bass, 2 Stimmen
Völlig bescheuerter Jahresanfang: Fast vier Monate für 45.000 Zeichen Analyse? Bisschen arg krass.
S1A:
The Rapture: Open Up Your Heart
Kanye West: Runaway
Arca: Piel
VVV, Fun in the Wonderland: Punktierten Rhythmus so spielen, dass er sich als Rhythmus ständig verändert. Z.B. jeden einzelnen Impuls auf ein anderes Instrument legen.
A aa ag fe d: Super einfache Basslinie, eher gesummt als gesungen, immer wieder wiederholen. Keine echten Variationen, eigentlich auch keine Varianten, eher, dass es so klingt, dass man es eben nicht absolut exakt wiederholen kann. Z.B. kleine dynamische Nuancen, Ansprache, winzige Tonhöhenabweichungen, fast nicht hörbare Andeutungen von Vibrato.
Langgezogenes, helles Räuspern.
Kurzes, tiefes Räuspern.
Z.B. Doppelakzent.
Tiefes, abfallendes Stöhnen: ieh, ieh, ieh.
as1
e3
a1
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