Klöppeln in Es: Yeah, that’s my boy! Vielleicht alles so geräuschhaft wie möglich, so dass die Tonalität nur angedeutet ist. Alle horizontalen Intervalle in vertikale Intervalle umwandeln, also Akkorde, Wiederholung statt Melodie, Motiv. Absolut keine Motive!
Das ist also das Ende. Das soll das Ende sein? Was würde X/Y tun in dieser Situation? Wie würde er/sie die Situation retten? Wie kann man sie retten? Geht wahrscheinlich nur durch einen Trick. Für alles andere ist es jetzt zu spät. Irgendetwas, wo man nicht so richtig zuhören muss. Unvernunft. Strafe. Hochmut. Es wird schon irgendwie gehen. Eben nicht! Wieviel Arbeit. Leider alles umsonst. Teppich. Atonaler fuckin’ Teppich. Muss einfach liegen bleiben, sonst nichts. Ist das so? Fuckin’ Liegetöne. Mit den Tönen, die da sind, etwas komplett neues, völlig formalisiertes schreiben. Im Prinzip halt immer Es, richtig? Können wir von Saturn was lernen? Oder irgendwelchen anderen Stücken, die funktionieren? Solange dies, solange das. Ich hätte gerne 30 Minuten von dem und 20 Minuten von dem.
Category Archives: Saturn A/B
man proposes, God disposes
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resist the terror of symmetry
– Beethoven/Werkstatt/Slapstick
– Greed
– Klage/Friedman
– Maurizio/Straßenkreuzung/Video
– Minhee/Hong, vielleicht sogar Hölderlin? Möglicherweise Ultrapathos. Tragödienabend. Das wäre dann eher Antigone als Andenken. Muss das aber nicht unbedingt heißen.
– Fassungen Saturn: Jetzige Fassung im Timing nachbessern, lange Fassung, ausnotierte Fassung
– Aufnahme Klage
– Aufnahme Hong solo
– Aufnahme Minhee solo
– Verdi-Oper, z.B. Macbeth
East Man/Mission: Phrasen immer in lockerem Rhythmus auf die nächste Eins hin, ergibt gleichzeitig große Varianz und überklare rhythmische Fassung. Ähnlich, aber viel schneller/strenger: Look & Listen.
Man könnte natürlich auch verschiedene Reimformen, z.B. eine ganze Platte auf eine Figur projizieren.
Was alles so an einem Tag geschehen kann – immer wieder erstaunlich – und zwar an einem ganz normalen Tag, der eigentlich komplett ruhig wirkt.
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Double chicken originator
BRIDGET RILEY, Measure for Measure 6, 2016: Ganz interessant, geometrisches Muster, matte Farben, die so wirken, als ob das gesamte Bild mit einer dünnen Schicht Weiß überstrichen wäre. Fast schmerzhafter Widerspruch zwischen ultraklarem Muster und abgedeckter Farbe.
Kennen Sie den schon?
Nee, Sie?
Krasse Szene: Mann ohne Beine liegt wie Sitzfigur bewegungslos auf dem Trinkerrasen, drei Polizisten um ihn herum, ein leerer Rollstuhl steht zehn Meter entfernt auf dem Trottoir. Frage: Warum ist der Rollstuhl so weit weg?
ORANGE FELDSPAT MOOS OLIVE ERDBEERE
HELLBLAU HELLGELB HELLGRÜN SONNENGELB
Verzweiflung: Gibt es denn wirklich keine NEUIGKEITEN?
One number at a time – better than no number at all.
Ich frage, was ist das, ein Schleuder… Er zögert, weiß offensichtlich nicht, wie er es erklären soll. Wohl auch ein bisschen erstaunt über die Frage. Plötzlich wird meine Sicht milchig, ich denke, es liegt an der beschlagenen Brille, nehme sie ab, aber es wird nicht besser, eine weißliche, undurchsichtige Schicht scheint sich vor meine Augen zu legen. Während er nach Worten sucht, merkt er, dass mit mir etwas nicht stimmt. Tatsächlich kann ich ihn kaum mehr erkennen. Sein Gesicht verschwindet in dem milchigen Nebel.
Saturn A: Zum ersten Mal seit gefühlt 100 Jahren Metrum nicht an Materialeinsätze anpassen? Meaning: 4/4 durchlaufen lassen?
sk-in: Macht doch nur Sinn, wenn eine Pause dazwischen ist, oder? Dann aber möglicherweise tatsächlich schön, interessant, einfach wegen des Stockens gegen das vorprogrammierte Voranschreiten.
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Strategien der Werkvermeidung
Die sind eben noch mit Herzblut dabei, weißt du.
Saturn A: Genau das, was man normalerweise öfter machen würde, oft einfach, um die nötige Masse zu erzeugen (kurze Impulse, z.B.), nur einmal machen.
Interessant, dass man sich auf bestimmte Sachen (Entscheidungsfindungen?) auf dem Bildschirm deutlich schlechter konzentrieren kann als auf Papier.
The fake cannot dictate the moves of the real. That’s not even a normal progression of life. That’s not how that works.
Saturn A: Eventuell alles oder fast alles in regelmäßige Schläge fassen – scheint der natürlichste Impuls zu sein – wie jemand, der arbeitet, etwas verrichtet, und natürlich auch keine unregelmäßigen Hammerschläge oder Sägebewegungen vollführt. Ja, ich glaube, das ist ein gutes Argument, dass es einfach normal ist, wiederholte Bewegungen mit einem bestimmten zu erzielenden Resultat in einem regelmäßigen Rhythmus auszuführen – alles andere ist dann eben Musik, Kunst, und nicht so interessant. Es muss etwas zwischen Kunst und Leben sein, darf nicht von Anfang an klar sein, dass es Kunst ist, sonst ist es uninteressant.
Saturn A: Interessant, dass die durch die Spieltechnik provozierten Brüche im Klang, die als solche nicht wirklich beherrschbar sind und mit jedem Instrumentensetup verschieden ausfallen, als Schnitte viel überzeugender sind als auskomponierte Schnitte, fast so klingen, als ob man innerhalb einer hundertstel Sekunde das Instrument wechseln würde. Der komponierte Schnitt wirkt halt immer vorbereitet und damit nicht komplett überraschend – als ob er das Material davor und danach nicht trennen, sondern eher verbinden würde.
Whatever a ringing phone might signify was totally overwhelmed by the overwhelming fact of its ringing.
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Filed under Literatur, Saturn A/B
Mondo di inconvenienza
Stachel-Aufschlag + Nachklang-Griffe: Erstmal entscheiden, wieviele Klänge überhaupt gebraucht werden, dann über Klänge nachdenken.
So vielleicht auch über Text/Krieg, oder auch Text/Hölderlin nachdenken: Erst festlegen, wieviel Zeit für einen bestimmten Abschnitt (Silbe/Wort/Satz/Zeile etc.) zur Verfügung steht, dann entscheiden, was wirklich benutzt wird – und was wegfallen muss.
Also: KEINE VOLLSTÄNDIGKEIT!
Horoskop: Ich muss essen und trinken. Ich muss schlafen. Und ich muss sterben. That’s all.
Man ist sicher, dass man recht hat, aber man versteht überhaupt nicht, was die anderen denken.
Spracherwerb: Mitsprechen. Speak along. Klingt tatsächlich immer gut, wie eine Verdopplung, quasi wie Unisono/Oktave. Einfach mal machen: Einer führt, einer folgt. Und umgekehrt.
HELLBLAU
ORANGEROT
MITTELGRAU
SCHWARZGRUEN
DUNKELBLAU
OLIVGRÜN
DISRUPT
WEISSGELB
GRASGRUEN
GOLDGELB
DISRUPT
DUNKELROT
Saturn A: In einem repetitiven Umfeld kann es interessant sein, einige Gesten/Aktionen tatsächlich nur einmal auftauchen und sofort wieder verschwinden zu lassen, so dass sie fast wie Fehler/Unachtsamkeiten wirken. Sie sind durch ihre Umgebung so sehr als Einzelpositionen definiert, dass sie als solche auch dann wahrgenommen werden, wenn sie als Fehler interpretiert werden.
It is so black it looks like a mistake.
IJ, p. 935
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Can I have it like this?
Vielleicht nur Oktaven/Quinten/Quarten als vertikale Intervalle?
Let’s see:
– Faktoren zwischen 1 (alle Abschnitte gleich lang) und 2 (jeder Abschnitt doppelt so lang wie der vorherige)
– Als auslösender Faktor die genaue Mitte (1,5), danach der kürzester Abschnitt mit dem niedrigsten Faktor (1), und der längste Abschnitt mit dem höchsten Faktor (2)
– Wenn nötig, wiederholen (wird dann allerdings sehr kleinteilig)
– Angenehm einfache und durchschaubare Regeln
Bei der Zeitberechnung der Abschnitte immer auf volle Sekunden runden, das gleiche bei der Berechnung der Takte in Bezug auf das Tempo.
Achtung: Materialverteilung muss nicht unbedingt der Abschnittsbildung in ihrer Periodisierung folgen.
Die absolute Schnelligkeit der Aktionen kann ein wesentlicher Parameter für die Form sein.
Was ist denn eigentlich genau der Unterschied zwischen Sätzen, die attacca aufeinander folgen, und Abschnitten?
Pokalfinale: Schade, dass nicht beide Mannschaften verlieren können!
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Bizarster
Now tell me, what’s so great about not being found – and what’s so great about being found?
Wie ist denn das eigentlich mit LOFI-Design, z.B. Papiertaschentuchpackungen zur Fußball-WM – ist das total easy oder besonders schwierig? Mal abgesehen davon, dass es vermutlich nicht besonders gut bezahlt wird. Sieht zumindest so aus. Könnte aber genau der Trick sein. Politikerplakate, die so aussehen, als ob sie selbst gemacht sind – kann man sich kaum vorstellen, dass das ein Designer aus Versehen – oder aus Unvermögen – macht.
Was ist eigentlich die Metapher einer wiederholten Pianomelodie im Hintergrund, über die im Vordergrund gesungen wird?
Why don’t we die?
Desorientiert. In der Tür geirrt. Für einen langen Moment gedacht, dass sich innerhalb von zwei Wochen alles komplett geändert hat. Das gesamte Setting komplett ausgetauscht worden ist.
For him, life was a beautiful joke. But it wasn’t. Or, was it?
Klage:
– Aufnahme transkribieren
– Aufnahme kürzen
– Einsatzfolgen in Minuten/Sekunden festlegen (Gesamtlänge gleich Partiturdauer)
– Einsatzfolge auf Aufnahme übertragen
– Einsatzfolge von Aufnahme auf Transkription übernehmen (einschließlich nicht vollständiger Wörter)
– Einsatzfolge auf Partitur legen und Ausschnitte aus Transkription eintragen
– Punkte auswählen, an denen die Aufnahme geteilt und getriggert werden sollte
– Entsprechend Aufnahme schneiden und Triggerpunkte in Partitur eintragen
– Wahrscheinlich Aufnahmeausschnitte ein wenig früher beginnen und ein wenig früher enden lassen, damit die Einsätze besser vorbereitet werden können
– Gitarre und Bass jeweils eigenes Band? Dann müsste sicher gestellt sein, dass die Triggerimpulse absolut synchron sind, damit sich die Bänder nicht gegeneinander verschieben – was besonders dort, wo Gitarre und Bass synchron sprechen, extrem störend wäre
Saturn:
– Gesamtdauer festlegen (31’?)
– Abschnitte festlegen
– Unterabschnitte festlegen
– Unterunterabschnitte festlegen
– Jeweils 11, Dauer entweder exponential oder linear wachsend, aber frei permutiert
– Material festlegen
– Reihenfolge Material festlegen
– U.U. Gesamtdramaturgie festlegen – was soll wo passieren und aus welchem Grund/mit welcher Funktion? Oder einfach nur: Welche Funktion sollen die einzelnen Abschnitte haben?
– Material und Abschnitte einander zuordnen
– Tempi entscheiden
– Takte entscheiden
– Ausarbeiten
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Filed under Erinnerung/Gedächtnis, Klage, Saturn A/B
Fuck the honeymoon.
Bogen annähernd oder absolut geräuschlos auf Saite ablegen und wieder aufheben. Mehrmals, fester Rhythmus, längerer Zeitraum. Obsessive Konzentration.
The parents apparently being not exactly the two brightest bulbs in the great U.S. parental light-show.
KVM2: Wenn Material aus Gruppe 1/2, IMMER ppppp bzw. ppp.
Liste: Tatsächlich kurz ausblenden und reinsprechen, was das jetzt gerade ist (oder nicht). Die Geste der Nummerierung/Erklärung, auch wenn sie völlig leer/deplatziert ist.
Saturn A: Mit Wucht am Frosch auf gedämpfte Saiten schlagen, Bogenholz trifft nicht auf Griffbrett, aber die implizite Gewalt ist genauso groß. Wie massakriert.
e.g. like like a hitter that’s on a hitting streak
vc: Festhaken am Frosch, angenehm brutal als gestisch-akustische Aktion
The key to the successful administration lies in cultivating a kind of reverse-Buddhism, a state of Total Worry.
Love, Lie: Homestory, An operatic venture with Monteverdi’s Ulisse and Korean Gagok
journey
voyage
progress
wayfare
travels
action
Spaß haben und sterben: Wie wollen wir überleben? Theoretisch könnte es ja auch besser sein, in Glanz unterzugehen, als glanzlos weiterzumachen. Was offensichtlich für das Individuum wie für die Gesellschaft gilt. Frage muss dann schon sein, was ist es uns wert, weiterzumachen? Was wollen wir auf die Reise mitnehmen? Und was nicht? Worauf wollen wir nicht, worauf können wir nicht verzichten? Was klärt sich von selbst, was muss entschieden werden? Gleichzeitig pathetischer Unsinn: Irgendjemand wird immer weitermachen, bis es gar nicht mehr geht. Insofern hat die Frage nur eine sehr begrenzte Gültigkeit.
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Why the fuck do I own this?
Vielleicht realistischer: Zahl der Großteile vom Materialablauf abhängig machen, dann Detailstruktur unabhängig von Material fortsetzen, dann zusammenführen. Aber natürlich nicht zwingend die beste Lösung: Gerade wenn die Zeitstruktur Großteile vorsieht, wo sie das Material eigentlich nicht hergibt, kann das zu spannenden formalen Problemen und Lösungen führen. We’ll see.
Du hörst alles; aber
du hörst es nicht.
Deppeninferno (Die akademische Welt)
Geht’s noch?
Der Künstler als Kurator
Der Kurator als Künstler
DIS
Michael Müller
n+1-Skalen: Je höher der Anfangswert, desto kleiner die Rate der Veränderung. Bei gleicher Anzahl von Gliedern wird die aufzuteilende Gesamtdauer durch eine größere Summe von Einzelwerten geteilt, so dass der Schritt +1 sich im Resultat entsprechend verkleinert. Aus Spiel mit Anfangswert und Gliederzahl resultiert große Anzahl von Aufteilungsvarianten.
Quasi Kurven, unendlich kombinierbar, und natürlich in sich auf jeder Ebene permutierbar. Also auch, wenn gewünscht, dramaturgisch manipulierbar, als Mikro- und Makrodramaturgie des Zeitablaufs.
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Filed under black and white (and grey), Form, Kunst, Saturn A/B
Möglicherweise kein Weg zurück
Bauen: Warum sieht es jetzt noch gut aus, aber man kann schon sehen, dass es sehr bald nicht mehr so gut aussehen wird, und warum wird es dann sehr bald wirklich schlecht aussehen? Hat auch mit Materialermüdung zu tun, der Qualität des Materials, dass das Material halt irgendwann alt aussieht, aber natürlich nicht nur.
Form letztlich immer ein Spiel zwischen Voraussehbarkeit und Nichtvoraussehbarkeit. Was offensichtlich jeden Parameter betrifft, ohne dass jeder Parameter bewusst daraufhin ausgerichtet sein muss. Eine wesentliche Frage bleibt immer, wie das Material und seine Ausdehnung in der Zeit zusammenkommen. Ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, die Zeitstruktur immer aus dem Material abzuleiten. Interessanter finde ich, das Material in eine bestehende Zeitstruktur hineinzupressen, weil dann eine Spannung zwischen Material und Ausdehnung entstehen kann. Allerdings kann das eigentlich nur funktionieren, wenn das Material so sehr eine eigene Ausdehnung nahelegt, also voraussehbar macht, dass die Erwartung an seine Ausdehnung auch wirklich enttäuscht/verletzt werden kann.
Wenn man jetzt eine dramaturgische Abfolge für das Material erarbeitet, und unabhängig davon eine leere Zeitstruktur für das komplette Stück, ist natürlich die Frage, wie die beiden zusammenkommen sollen: Rücksichtslose Anwendung der Zeitstruktur auf das Material, Anpassung der Zeitstruktur an den Ablauf des Materials, oder gegenseitige Annäherung. Letztlich müsste es in beide Richtungen gehen: Teile, in denen die Zeitstruktur rigide durchgezogen wird, Teile, in denen das Material die Dauer der einzelnen Abschnitte und Unterabschnitte bestimmt, und Teile, in denen beide aneinander angepasst werden. Frage bleibt dann immer noch, ob es von Anfang an einen gemeinsamen Bezugspunkt wie zum Beispiel Anzahl der Abschnitte geben soll, oder ob die beiden Ebenen wirklich vollständig unabhängig voneinander konzipiert werden sollen. In jedem Fall ist diese Arbeitsweise auf jede Kunstgattung, die mit Zeit arbeitet, anwendbar.
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Filed under Architektur, black and white (and grey), Form, Material, Saturn A/B, Theater
What’s done on earth stays on earth.
Ständig 4 live-Kommentare, eventuell umschaltbar.
Dias blinken
black and white (and grey): FAKE NEWS
Vorbestimmtes Zeitfenster, in das das Material eingefügt wird, vs. Material, das seine Dauer selbst bestimmt (z.B. durch Vollständigkeit, Präsentation aller möglichen Ausdifferenzierungen, etc.).
Es gibt mittlerweile so tolle Künstler hier in Berlin, weischt…
HASS HASS HASS HASS HASS
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Filed under black and white (and grey), Politik, Pop, Saturn A/B
Und dann? Und dann? Und dann?
Fuck Fuck Fuck Fuck Fuck.
Warum war dann eigentlich plötzlich alles weg? Keine Begeisterung, kein Glanz, nichts. Alles verloren, wie auf Knopfdruck, zum Jahreswechsel oder so. Epoche der Geistlosigkeit angebrochen.
Ultraeffektive Formdisposition: Skala von Dauern, gleiche Intervalle, auf Gesamtdauer übertragen, Skalen von Dauern, ungleiche Anzahl von Segmenten (Skala von Anzahl von Segmenten?), auf Segmente übertragen, etc. Entweder gleiche Formdisposition für alle Parameter, oder eben jeder Parameter eigene Formdisposition.
U.U. auch für Saturn relevant. Wesentliche Zusatzfrage: Können/sollen Segmente unterbrochen werden, bzw. können verschiedene Segmente mit dem gleichen Material bespielt werden? In Bezug auf Saturn: Wiederholung oder Fortsetzung? Oder spielt das überhaupt eine Rolle? Geht es nicht im Wesentlichen um ein homogenes Auffüllen der Segmente, egal ob mit ähnlichem oder gleichem Material?
Musiktheater, Bühne, EXAKT wie ein Musikstück behandeln.
Als Grundregel für das erste Projekt (und wahrscheinlich auch für alle anderen): Alle Parameter synchron oder fast synchron. Alles andere ist auf der Bühne nicht wirkungsvoll.
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Filed under black and white (and grey), Philosophie, Politik, Saturn A/B
Großer Freund von Sinnlosigkeit
Druck hinter Steg
Umwicklung vs. keine Umwicklung
Position ändern
ohne Umwicklung Gliss. möglich
direkt an Steg Doppelklang möglich
mit Umwicklung Spaltklang möglich
Kreischen nur auf Stoff möglich
mit Dämpfer kein unterbrechungsfreier Wechsel
Hoteldämpfer
Holzdämpfer
Gliss. C-Saite Press.
Druck-Gliss., unendliches Glissando, quasi Risset: Startet immer wieder von der gleichen Tonhöhe
arco saltando perpetuo
Fingergeräusche Kolophonium
sehr starker Druck + Tremolo
ab und zu Knacks
Fingernägel Saite längs genauer untersuchen
Warum muss man sich eigentlich über alles lustig machen, was man nicht versteht? Ganz fiese, aber weit verbreitete Eigenschaft. So etwas wie hundertprozentige Absicherung der eigenen Durchschnittlichkeit.
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Spiegel/Montage
Bronzino
Del Sarto
Pontormo
Fiorentino
Neben Dir sitzt eine ehemalige Mitarbeiterin von Dir.
J.C.F. Bach: Schleichendes Klarinettensolo, wie ausgewürgt, herausgebrochen, Anfang und Ende kaum hörbar – kann doch nicht so gemeint sein, oder? Oder lassen sich die authentischen Instrumente auf dieser Dynamikstufe gar nicht anders spielen? Wenn ja, extremes Ausdruckspotential: Zu spät da, zu früh weg. In too much too soon.
Virtuosität, reine Virtuosität, so etwas wie Spaß an der Bewegung, am Schwierigen, Schnellen, in seiner Schnelligkeit vielleicht nicht mehr nachvollziehbaren und deswegen umso wirkungsvolleren: Auch eine merkwürdige Erfindung. Schnelligkeit geht sozusagen in Geräusch über, etwas, das man in seinen Einzelheiten nicht mehr wahrnehmen kann.
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