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Ok, mach das doch einfach.

Weißes und tiefschwarzes Schaf vor dicker Metallröhre auf Gras, ich versuche mich langsam an das Schwarze heranzuschleichen, da dreht es sich zu mir und sagt: Mammoth Weed Wizard Bastard.

Ziemlich lustig, wenn man nicht mehr entscheiden kann, ob jemand ultracool oder ultrauncool ist. Im Zweifelsfall wahrscheinlich ultracool.

Video = Antiaktivität, Stillhaltezwang, Ultrahierarchie = unschön, doof

Infinity is a symbol used in Tensor Calculus. The idea being that infinite space cannot be calculated. However, even finite space is incalculable (see Minos Paradox) severing the distance of an object by one half continuously leads to an infinite. Even though some Mathematicians are comfortable with the idea of a never ending space that cannot be calculated, Physicist are now claiming that the universe is finite, it’s just that it keeps expanding in sync with time, thus creating the illusion of infinite space. Stop, click time, and you can place a numerical value on the so called infinite.

gone 2 but not too gone

Re-Verbed (No Input Mixing Board 9): Use it, asshole!

your order’s being possessed.

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Man soll sich einbilden, man sei gleich.

Pollock/teacher/diagrams

Piero
James
Giorgio
Philip

Nezhdanova-Reste verwenden
überhaupt klassische Oper
vor allem/gerade 19. Jahrhundert
wichtig – nicht unterschätzen!

Auch ne Option: Nur ein bisschen singen. Kann ja wirklich nerven, wenn da ein Sänger vorne auf der Bühne steht und die ganze Zeit singen muss, weil er eben da ist und was zu tun haben soll. Vorteil von singenden Instrumentalisten: Haben was zu tun, wenn sie gerade nicht singen. Ist ja nicht unbedingt kompositorische Feigheit, wenn man einem Sänger auf der Bühne was zu singen geben will, sondern sieht wirklich bescheuert aus, wenn er ohne Aufgabe auf der Bühne steht. Es sei denn, man würde damit extrem offensiv umgehen.

You can never be overdressed or overeducated. OW
In doubt overdress. VW

BP, Dornröschen: Wird niemand tun, weil es dafür zu sehr im Bereich des akzeptierten musikalischen Bewegungsrahmens bleibt, könnte man aber auch als absolute Hässlichkeitsattacke verstehen.

PTP: Eigentlich eine super Idee, Musik als Text, bzw. Text als Musik auszugeben, und zwar rein Informations- bzw. Argument-getriebenen Text ohne den geringsten Anspruch auf eine Qualität über die informativen bzw. argumentativen Aufgaben hinaus. Der genau dadurch eine eigene lyrische Qualität und unmittelbar einsichtige Schönheit bekommt.

Lech
St. Barth 
St. Moritz 
Aspen

Sonya Spence: Saddest music ever? Kompletter Ausdruck von rückhaltsloser Aufgabe, ausgerechnet im positiven Reggae-Genre. Muss wie ein absoluter Alien gewirkt haben. Keine Ahnung, wie man das hinbekommt, dass dann auch die Band so wahnsinnig traurig klingt, wie von ganz weit weg, fast, als ob sie gar nicht da wäre. Ultrastrange.

Vortrag als HÖRSPIEL!

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Of monumental ugliness

Rotkohl
Umeboshiwasser
Sardellenöl
Hollundersirup
Rote Beete
Gurke
Chilli
Tomate

Maurizio/Licht: Eigene Licht-Stimme ausarbeiten, Rhythmus/Dauer + Graustufen, eigentlich offensichtlich. Nicht Helligkeit, sondern Graustufen. Oder beides. Auf keinen Fall Farbe.

Le travail éloigne de nous trois grands maux: l’ennui, le vice et le besoin. (Voltaire)

Pas si mal, on doit dire.

Ein Stück, bei dem man wirklich nicht weiß, ob es schon angefangen hat oder nicht, wo der Kontrabass wie Stuhlrücken klingt oder das Stuhlrücken wie Kontrabass. Vielleicht so weit treiben, dass das Publikum nie merken wird, dass das Stück überhaupt gespielt worden ist, obwohl die Musiker die ganze Zeit auf der Bühne waren. Also perfekte Täuschung ohne jedes Auftritts- oder Anti-Auftritts-Pathos.

Intervention: Lange Schlange, Gedränge, viele Leute vor einem, viele hinter einem, sehr langsamer Einlass, endlich ist man durch, kommt in einen langen, geräumigen Gang, der merkwürdiger Weise bis auf wenige Gestalten leer ist. Schließlich kommt man in eine große, bestuhlte Halle, die vollständig leer ist. Die Vorstellung findet nicht statt, das ist die Vorstellung. Aber wo sind die ganzen Leute geblieben? Die Vorstellung findet nicht statt, und das Publikum ist verschwunden. Die Schlange war die Aufführung. Oder: Das Publikum ist die Aufführung. Das Warten des Publikums auf die Aufführung konsequent durchchoreographieren, Sitzende, Stehende, Grüppchenbildung.

Momente, an die man sich immer wieder erinnert, ohne dass man die geringste Ahnung hat, warum: z.B. 2003, 2004, nach einem Abend im X führe ich den Kollegen, besonders SG, meine neue koreanische Winterfütterung vor. Was zum Teufel ist daran so interessant? Warum kann ich mich so genau an sein Gesicht erinnern? Vielleicht, dass dieser Moment ihn für mich definierte? Wie ein Knopf, der nach Belieben immer wieder gedrückt werden kann.

Oder Bilder, die immer wiederkehren, obwohl es sie eigentlich nicht gegeben haben kann. Z.B. großes Haus eines Klassenkameraden am Neckarufer, drei oder vier Stockwerke + tiefliegender Garten dahinter, scheinbar alles zu seiner Verfügung, fremd, dunkel, mir nicht verständlich.

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Wo die Reise hingeht

Radio: Eine Ansage nach der anderen, keine Beiträge. Komplette Sendungen werden angesagt, dann die nächste Sendung. Angesagt. Keine Beiträge. Die Maschinerie dreht durch. Schließlich nicht enden wollende Pausenmusik, dann Knacksen und Stille. Nach einer Weile in eine laufende Sendung hineingeschnitten, allerdings keine der zuvor angesagten. Wäre ziemlich toll als experimenteller Radiobeitrag, war aber nur ein echter Fehler. Kommentarlos gesendet. Hat also vermutlich auf dem Sender niemand gemerkt.

Manie des Bewahrens, Aufschreibens: Das ist ja wohl das eigentliche Thema. Was würden wir machen, wenn wir das nicht machen würden? Wie sähe unser Leben dann aus? Tiefe Sinnkrise. Symptome: Nichts wegwerfen wollen. Alles wegwerfen wollen. Nachsinnen. Erinnern. Wie das war. Staunen. Wie das ist. Eigentlich ja dann: Befreit vom Nachdenken. Einfach da sein, und irgendwann wieder weg sein. Sieht allerdings nicht so aus, als ob das irgendetwas besser machen würde.

Vorne Licht, hinten Ensemble: Licht hält das Gesicht nach vorne, Beschallung kommt also notwendigerweise von hinten, es sei denn, man würde sich entscheiden, auf das Licht komplett zu verzichten. Man hört auch, wenn man nicht hinsieht. Quasi Asymmetrie: Normalerweise würde man sich immer umdrehen, wenn etwas von hinten kommt, hier muss man sich aber mit der Situation abfinden: Entweder Licht von vorne und Klang von hinten, oder kein Licht und Hinwendung zum Klang. Entscheidungszwang. Bilde mir ein, dass das was sagt.

Guston: Arbeit
To the Wonder: Arbeit
Bronsky Beat: Arbeit

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man muss bereit sein dafür

What the fuck am I doing?

Volker hat recht, Pultbeleuchtung muss in Lichtkonzeption einbezogen werden: Vielleicht wie ein Funzeln, Aufglimmen, das Licht entsteht mit der Musik, aber die Musik lässt das Licht entstehen (was faktisch/technisch ja wahrscheinlich wirklich so sein wird). Weißes Licht als Licht-Licht. Einfache Leuchten oder gefilmte/projizierte einfache Leuchten. Klingt einfach, ist aber wahrscheinlich ziemlich kompliziert.

Künstler/Verantwortung: Bad idea. Kann nicht gut gehen.

So verschwurbelte Stimmungen, geistige Verkrampfungen, aus denen man meint, niemals mehr herauskommen zu können. Und dann plötzlich einfach weg, vergessen. Ein bisschen wie Krankheiten, die entsetzlich sind, wenn man sie hat, aber vergessen, wenn vorbei. Hat bei Stimmungen meist mit Umgebung oder Aufgaben zu tun, dann totale Panik, wie, wenn ich da nicht mehr herauskäme, wie, wenn ab sofort alles so bleiben würde, wie es jetzt aktuell ist, nämlich schrecklich? Klar sagt die Lebenserfahrung, dass das vorbeigeht, die Vernunft sagt, glaub der Erfahrung, aber es fühlt sich eben nicht so an, als ob es so wäre. Die unmittelbare Evidenz sagt das Gegenteil. Sie sagt: Das ist von nun an Dein Los. Wie konntest Du nur so unvorsichtig sein, Dich hier hinein zu begeben? Gleichzeitig gilt real weiterhin, dass man nicht alles auslassen kann, was einem unangenehm ist, dass man nur lernt, wenn man den Hirn- und Gefühlskrampf riskiert. Oft stärkste, aber nicht unbedingt wichtigste Eindrücke. Eher Ergänzung als wesenhaft.

Chor/Ockeghem: Verlängerter Atem, über die offensichtliche Metapher des ins Unendliche fortgesetzten hinaus natürlich auch eine körperliche Metapher, fast schon eine Beschreibung eines tatsächlich nicht möglichen Zustandes, über den Atem hinaus getragen. Macht tatsächlich Sinn: Schwerelosigkeit, Auflösung der lebenswichtigen Körperfunktionen, Sieg über den Tod. Religiöse Phantasie.

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giftiges, gelbgrünes Licht

Großes Beduinenzelt, strahlend weiß, Federn, Hollywood Gesellschaft, Billy Jean King kommt rein, meine Mutter ruft ihr entgegen: Hast du Panzer?

Schatten/Geräusch: Alle tonalen Elemente geräuschhaft verdoppeln, wenn der Vordergrund aussetzt, bleibt der Hintergrund alleine zurück (und wird zur eigentlichen Information).

Pause/Geräusch: Weißfilm/Schwarzfilm

Interlocking Patterns

Lustig, wenn sich hohe Geschwindigkeit plötzlich schleppend anfühlt. Die Impulse springen in einen anderen Rhythmus/anderes Metrum.

Abwehrmechanismen/Ohrendruck

– Dass alles, was man nicht kennt, als Bedrohung empfunden wird, heißt natürlich auch, dass es mit der Zeit immer mehr Dinge gibt, die einen bedrohen, und der eigene Bereich demgegenüber immer kleiner wird und schließlich verschwindet.
– Wieso das denn? Ist doch genau umgekehrt!

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Unreifer Scheiß

tolle, angenehm grobe Konstruktion

6/7: Welche Nie Nicht?

Instrumentation:
1.) Volumen Spielraum
2.) Position Spielraum
3.) Positionierung im Spielraum

Ein riesiges, vielgliedriges, hässliches Krustentier, das über die Landschaft hinwegrollt.

Formeln
Beschwörungen
Zaubersprüche

Wenn du ein Wort dafür findest, ist es weg.

Schämen: Auch hier können beide recht haben. Egal, was du machst, du wirst dich dafür schämen. Es gibt keine Möglichkeit, hier herauszukommen, ohne sich dafür zu schämen.

Idee ausgeschwitzt
Pulsschlag verloren

Maurizio/Licht: Einstimmig beginnen, langsam reinschleichen, quasi Mahler 10
Regelmäßige Aussetzer + Dämpfung = Schwarzfilm (Schedelbauer)
Abbildung und Gegenstand langsam gegeneinander verschieben
Taktbruchteile
Am Ende ganz aus dem Raster fallen (oder gerade wieder hineinrutschen)

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Tonaler Drone

Lustig, dass Dauerintensität/Aufgeregtheit auch wahnsinnig nerven können. Man würde sich dann ein bisschen Strenge, ein bisschen Formalismus, irgendwas, was über den puren Einfallsreichtum hinausgeht, wünschen. Einfach mal leer lassen. Einfach mal echte Härte zeigen. Nicht dauernd zeigen, wie wahnsinnig brillant man ist. Da wirkt das traditionelle Material übrigens auch ziemlich klugscheißerisch/bescheidwisserisch.

Orchester: Frage wäre, warum das alles so gleich klingt, warum der resultierende Ausdruck auch immer so wahnsinnig ähnlich ist. Selbst wenn man ihn total überdehnt.

Oktaven und Mikrotöne. Lustig, dass letztere als direkte Abweichungen eigentlich immer weinerlich klingen. Kann man nicht mehr machen. Was müsste man denn tun, damit das Orchester nicht mehr wie Orchester klingt?

Alles, was zu viel ist, ist gut. Loving the too much.

Elektronik mit Schlagzeugakzent, Schlagzeug löst Elektronik aus, Elektronik löscht Schlagzeug aus.

Keine gute Idee: Videoarbeiten, die eigentlich Kurzfilme sind. Noch schlimmer: Videos, deren Storyline man zusammenfassen kann. Tatsächlich finde ich, dass Narrativität komplett gegen das Medium geht.

Gleiches Objekt, zwei leicht gegeneinander verschobene Perspektiven gleichzeitig. Schnitt/Naht in der Mitte.

Zwei Schirme, gleiches Objekt, gleiche Perspektive, zeitlich leicht gegeneinander verschoben.

Cluster in den Goldberg Variationen.

Interessanter, wenn man nicht weiß, ob überhaupt etwas passiert, als wenn dauernd etwas passiert.

Riesiger, kahler Bogen, durch dessen Ruine man in den dunkelblauen Nachthimmel starrt.

Blind: Liste von Zitaten ist Gedicht.

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