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Man soll sich einbilden, man sei gleich.

Pollock/teacher/diagrams

Piero
James
Giorgio
Philip

Nezhdanova-Reste verwenden
überhaupt klassische Oper
vor allem/gerade 19. Jahrhundert
wichtig – nicht unterschätzen!

Auch ne Option: Nur ein bisschen singen. Kann ja wirklich nerven, wenn da ein Sänger vorne auf der Bühne steht und die ganze Zeit singen muss, weil er eben da ist und was zu tun haben soll. Vorteil von singenden Instrumentalisten: Haben was zu tun, wenn sie gerade nicht singen. Ist ja nicht unbedingt kompositorische Feigheit, wenn man einem Sänger auf der Bühne was zu singen geben will, sondern sieht wirklich bescheuert aus, wenn er ohne Aufgabe auf der Bühne steht. Es sei denn, man würde damit extrem offensiv umgehen.

You can never be overdressed or overeducated. OW
In doubt overdress. VW

BP, Dornröschen: Wird niemand tun, weil es dafür zu sehr im Bereich des akzeptierten musikalischen Bewegungsrahmens bleibt, könnte man aber auch als absolute Hässlichkeitsattacke verstehen.

PTP: Eigentlich eine super Idee, Musik als Text, bzw. Text als Musik auszugeben, und zwar rein Informations- bzw. Argument-getriebenen Text ohne den geringsten Anspruch auf eine Qualität über die informativen bzw. argumentativen Aufgaben hinaus. Der genau dadurch eine eigene lyrische Qualität und unmittelbar einsichtige Schönheit bekommt.

Lech
St. Barth 
St. Moritz 
Aspen

Sonya Spence: Saddest music ever? Kompletter Ausdruck von rückhaltsloser Aufgabe, ausgerechnet im positiven Reggae-Genre. Muss wie ein absoluter Alien gewirkt haben. Keine Ahnung, wie man das hinbekommt, dass dann auch die Band so wahnsinnig traurig klingt, wie von ganz weit weg, fast, als ob sie gar nicht da wäre. Ultrastrange.

Vortrag als HÖRSPIEL!

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Endklassik

Maya: Hoher Kopfschmuck versetzt Kopf innerhalb der Gesamtsilhouette weit nach unten. Man schaut erst einmal viel zu weit nach oben, und dann eher in die Mitte der Gestalt, um das Gesicht zu betrachten.

Ente: Seele der Verstorbenen, Bote der Wolken.
Jaguar als Teil der Unterwelt.
Der Herr des Kiefers.

Setzt sich jemand neben Dich, ist aber gar niemand da.

Ibn Ruschd/Averroes
Jamal al-Din al-Afghani
Mohammed Abed al-Jabri

Video: Viel Schwarzfilm, intensives Schwarz, kurze Bildblitze, alternativ Bildflackern. Kann man Schwarz auf dem Bildschirm bearbeiten, oder ist das gar nicht nötig? Bilder als Samples vom Keyboard, flackern als Pedalfunktion?

Immer wieder: Alle Sopranimpulse durch die Bassdrum doppeln. Extrem einfacher Trick, aber unfehlbar.

Burroughs-Lesung: Völlig überzogen, aber mit steinernem Gesicht vorgetragen. Als ob er mit dem Text identisch wäre. Gleichzeitig totale Identifikation und Null-Identifikation.

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Vernunft als Anmaßung

Auf jeden Fall aber der vernünftige Text als Anmaßung, man möchte die ganze Zeit hineinrufen, das stimmt doch gar nicht, das hat Dir doch nur jemand gesagt, dass man das so macht, Du benimmst Dich doch einfach nur so, wie man es Dir gesagt hat.

Learning from your students: It’s a fuckin’ power point presentation!

Klar: Wenn eine Veränderung artikuliert werden soll, muss sich auch etwas verändern. Logisch, oder?

Vortrag: Text und Bild auseinandernehmen, Original und Übersetzung auseinandernehmen. Alles ist da, aber eben nicht gleichzeitig, nicht synchronisiert.

The last Cocaine-Superhero: Brahms tiefer legen, und zwar ganz tief, total entspannt, kaum hörbar, schlapp.

take a walk on my side: no more tears, no more fears, no more telling me lies

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